Allgemeine Informationen über Adenome
Adenome sind im Allgemeinen langsam wachsende, gutartige Tumore, die von den Epithelzellen ausgehen, aus denen das Drüsengewebe im Körper besteht. Am häufigsten treten sie als Polypen in der Schilddrüse, der Hypophyse, den Nebennieren und im Darm auf. Sie entwickeln sich meist nicht zu Krebs, können aber das hormonelle Gleichgewicht in der Region, in der sie sich befinden, stören.
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist ein Adenom?
Es handelt sich um gutartige (nicht krebsartige) Raumforderungen, die durch die unkontrollierte Vermehrung von Sekretionsdrüsen (hormonproduzierendem Gewebe) oder den Zellen, die die Innenfläche von Darm/Magen auskleiden, entstehen.
Wird es zu Krebs?
In der überwiegenden Mehrheit der Fälle ist es völlig gutartig und metastasiert nicht (streut nicht). Jedoch bergen insbesondere adenomatöse Polypen im Dickdarm (Kolon) das Potenzial, sich im Laufe der Jahre durch zelluläre Veränderungen zu Dickdarmkrebs zu entwickeln.
Was sind die Symptome?
Die Raumforderung verursacht im kleinen Zustand meist keine Symptome. Hormonproduzierende Arten, wie Hypophysen- oder Schilddrüsenadenome, schütten jedoch übermäßig viele Hormone ins Blut aus und verursachen systemische hormonelle Beschwerden wie Hyperthyreose oder Akromegalie.
Wie wird es diagnostiziert und behandelt?
Es wird mittels Ultraschall, MRT oder Endoskopie/Koloskopie nachgewiesen. Adenome, die Hormone absondern oder ein Krebsrisiko bergen, werden durch vollständige Entfernung mit chirurgischen oder endoskopischen Methoden behandelt. Diejenigen, die keine Probleme verursachen, werden lediglich regelmäßig kontrolliert.
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