Allgemeine Informationen über Agoraphobie
Agoraphobie ist ein Zustand, bei dem eine Person extreme Angst und Furcht davor hat, sich an Orten zu befinden, an denen sie glaubt, dass eine Flucht schwierig oder Hilfe nicht verfügbar sein könnte, wie z. B. auf offenen Plätzen, in Menschenmengen oder in geschlossenen Räumen. Diese Angststörung kann das soziale Leben einer Person so stark einschränken, dass sie nicht einmal mehr das Haus verlassen kann. Durch kognitive Verhaltenstherapien und medizinische Behandlungen in unserer Psychiatrie-Klinik wird den Patienten geholfen, ihre Freiheit zurückzugewinnen.
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist Agoraphobie?
Es ist eine Angststörung, bei der eine Person extreme Angst davor hat, sich an Orten zu befinden, an denen eine Flucht schwierig sein könnte oder an denen sie bei plötzlichem Bedarf keine Hilfe bekommen könnte.
Ist es nur die Angst vor weiten Plätzen?
Nein, es umfasst nicht nur offene Plätze, sondern auch Situationen wie die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Aufzüge, Kinos, überfüllte Einkaufszentren oder das alleinige Verlassen des Hauses.
Was sind die Ursachen?
Sie entwickelt sich im Allgemeinen nach einer schweren Panikattacke in der Vergangenheit, da die Person aus Angst, diese erneut zu erleben, beginnt, ähnliche Umgebungen zu meiden, in denen die Attacke aufgetreten ist.
Was sind die Symptome?
Herzklopfen, Atemnot, Schwitzen, Zittern, das Gefühl des Kontrollverlusts und der Drang, sofort aus der Umgebung zu fliehen, die beim Betreten oder bei dem Gedanken an das Betreten der gefürchteten Situation beginnen.
Wie wirkt es sich auf das soziale Leben aus?
Bleibt die Erkrankung unbehandelt, nehmen die Vermeidungsverhaltensweisen immer mehr zu, die Person sperrt sich in ihr Zuhause ein, wo sie sich sicher fühlt, und das Arbeits-, Schul- und Familienleben wird massiv unterbrochen.
Wie wird es behandelt?
Es kann durch die von Fachärzten für Psychiatrie angewandte kognitive Verhaltenstherapie (KVT), schrittweise Konfrontationstechniken mit den gefürchteten Situationen und angstlösende Medikamente erfolgreich überwunden werden.
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