Allgemeine Informationen über Albinismus
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es handelt sich um einen Farbverlust in Haut, Haaren und Augen aufgrund eines Defekts in den Genen, die das Melanin-Pigment produzieren, welches der biologische Farbstoff des Körpers ist.
Nein, Melanin gibt nicht nur Farbe, sondern spielt auch eine lebenswichtige Rolle bei der Nervenentwicklung des Auges. Daher leiden Menschen mit Albinismus unter schweren Sehverlusten und Augenzittern (Nystagmus).
Es ist absolut keine ansteckende Krankheit. Es ist eine Erbkrankheit, die autosomal-rezessiv (durch rezessive Gene) von den Eltern auf das Kind übertragen wird.
Melanin ist eine Rüstung, die die Haut vor den schädlichen ultravioletten (UV) Strahlen der Sonne schützt. Ohne diesen Schutz haben Menschen mit Albinismus ein viel höheres Risiko, schon in jungen Jahren an Hautkrebs zu erkranken.
Die Diagnose wird leicht anhand des physischen Erscheinungsbildes bei der Geburt gestellt. Für eine detaillierte Diagnose und Typisierung werden genetische Tests (DNA-Analyse) und umfassende ophthalmologische (Augen-) Untersuchungen durchgeführt.
Für Albinismus gibt es keine genetische Heilung (Behandlung). Der Ansatz ist vollständig präventiv: Beim Aufenthalt im Freien sollten Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor verwendet, UV-Schutzbrillen getragen und regelmäßige Haut-/Augenscreenings durchgeführt werden.
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