Allgemeine Informationen über Emphysem
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist die Zerstörung der Wände der winzigen Lungenbläschen (Alveolen) an den Enden der Lunge, die sich in größere und funktionslose Lufträume verwandeln, wodurch die Lunge ihre schwammartige Struktur verliert.
Die überwiegende Mehrheit der Fälle entsteht infolge des langjährigen Konsums von Zigaretten oder Tabakprodukten. Seltener kann auch ein genetischer Enzymmangel (Alpha-1-Antitrypsin-Mangel) zu einem Emphysem führen.
Chronische Atemnot, die anfangs nur bei Anstrengung (z. B. beim Treppensteigen) beginnt, aber mit Fortschreiten der Krankheit auch in Ruhe anhält, schnelle Ermüdung und ein Engegefühl in der Brust.
Wenn die Wände der Lungenbläschen zerstört sind, kann die Lunge die verbrauchte Luft beim Ausatmen nicht mehr ausstoßen. Die verbrauchte Luft bleibt im Inneren gefangen und lässt keinen Platz für frischen Sauerstoff, was beim Patienten ein Gefühl des Erstickens auslöst.
Eine endgültige Diagnose wird durch Lungenfunktionstests (LFT), die die Atemkapazität des Patienten messen, sowie durch hochauflösende Computertomographie (HRCT) der Lunge, die die geschädigten Bereiche im Detail zeigt, gestellt.
Die geschädigten Lungenbläschen können nicht in ihren ursprünglichen Zustand zurückkehren. Ziel der Behandlung ist es, das Fortschreiten zu stoppen. Unbedingter Rauchstopp, atemwegserweiternde Inhalatoren (Sprays) und in fortgeschrittenen Stadien eine Sauerstofftherapie werden angewendet.
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