Allgemeine Informationen über aneurysmatische Knochenzysten
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es handelt sich um einen gutartigen Knochentumor, der aus zahlreichen schwammartigen, mit Blut gefüllten Kammern in der inneren Struktur des Knochens besteht. Obwohl es kein echter Krebs ist, erodiert er den Knochen schnell und bläht sich wie ein Ballon auf.
Obwohl die genaue Ursache nicht vollständig bekannt ist, geht man davon aus, dass es aufgrund einer abnormalen Reaktion und Erweiterung der Gefäßstrukturen im Knochen in Kombination mit einem Anstieg des knocheninternen Drucks entsteht.
Sie tritt meist bei Kindern und jungen Erwachsenen unter 20 Jahren auf. Am häufigsten kommt sie in den langen Röhrenknochen rund um das Knie (Oberschenkel- und Schienbeinknochen), in der Wirbelsäule und im Beckenknochen (Pelvis) vor.
Zunehmend starke Knochenschmerzen im betroffenen Bereich, die in Ruhe und nachts anhalten, eine von außen spürbare warme/empfindliche Schwellung und plötzliche Brüche, da der Knochen geschwächt ist (pathologische Fraktur).
Röntgenaufnahmen zeigen einen ausgedünnten Knochen mit seifenblasen- oder ballonartigen Aufweitungen. Um die flüssigkeitsgefüllten (Blut-) Kammern nachzuweisen, wird ein MRT mit Kontrastmittel durchgeführt, und die endgültige Diagnose wird durch eine Biopsie gestellt.
Die Zyste heilt nicht von alleine, und da sie den Knochen brüchig macht, ist eine Operation zwingend erforderlich. Bei der Operation wird das Innere der Zyste vollständig ausgeschabt (Kürettage), und die verbleibenden mikroskopischen Zellen werden mit einer Hochgeschwindigkeitsfräse oder Phenol verbrannt. Der verbleibende Hohlraum wird mit Knochenzement oder Knochengraft (Knochenmehl) gefüllt, damit der Körper ihn reparieren kann, wodurch der Knochen gestärkt wird.
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