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Çakırtepe Hastanesi
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Aneurysmatische Knochenzyste

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über aneurysmatische Knochenzysten

Eine aneurysmatische Knochenzyste ist eine blutgefüllte, schwammartige und expandierende gutartige, aber lokal aggressive Knochenläsion innerhalb des Knochens. Sie schwächt den Knochen und verursacht Schmerzen und Schwellungen. In unserer Klinik für Orthopädie und Traumatologie wird sie behandelt, indem die Zyste operativ gereinigt (Kürettage) und mit Knochenersatzmaterial (Graft) gefüllt wird.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist eine aneurysmatische Knochenzyste?

Es handelt sich um einen gutartigen Knochentumor, der aus zahlreichen schwammartigen, mit Blut gefüllten Kammern in der inneren Struktur des Knochens besteht. Obwohl es kein echter Krebs ist, erodiert er den Knochen schnell und bläht sich wie ein Ballon auf.

Was sind die Ursachen?

Obwohl die genaue Ursache nicht vollständig bekannt ist, geht man davon aus, dass es aufgrund einer abnormalen Reaktion und Erweiterung der Gefäßstrukturen im Knochen in Kombination mit einem Anstieg des knocheninternen Drucks entsteht.

In welchen Knochen kommt es am häufigsten vor?

Sie tritt meist bei Kindern und jungen Erwachsenen unter 20 Jahren auf. Am häufigsten kommt sie in den langen Röhrenknochen rund um das Knie (Oberschenkel- und Schienbeinknochen), in der Wirbelsäule und im Beckenknochen (Pelvis) vor.

Was sind die Symptome?

Zunehmend starke Knochenschmerzen im betroffenen Bereich, die in Ruhe und nachts anhalten, eine von außen spürbare warme/empfindliche Schwellung und plötzliche Brüche, da der Knochen geschwächt ist (pathologische Fraktur).

Wie wird es diagnostiziert?

Röntgenaufnahmen zeigen einen ausgedünnten Knochen mit seifenblasen- oder ballonartigen Aufweitungen. Um die flüssigkeitsgefüllten (Blut-) Kammern nachzuweisen, wird ein MRT mit Kontrastmittel durchgeführt, und die endgültige Diagnose wird durch eine Biopsie gestellt.

Wie wird es behandelt?

Die Zyste heilt nicht von alleine, und da sie den Knochen brüchig macht, ist eine Operation zwingend erforderlich. Bei der Operation wird das Innere der Zyste vollständig ausgeschabt (Kürettage), und die verbleibenden mikroskopischen Zellen werden mit einer Hochgeschwindigkeitsfräse oder Phenol verbrannt. Der verbleibende Hohlraum wird mit Knochenzement oder Knochengraft (Knochenmehl) gefüllt, damit der Körper ihn reparieren kann, wodurch der Knochen gestärkt wird.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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