Allgemeine Informationen über Anisokorie
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist der Zustand, bei dem die Durchmesser der schwarzen Kreise in der Mitte des Auges (Pupillen) voneinander abweichen und ein asymmetrisches Erscheinungsbild annehmen.
Es kann physiologisch (ein normaler angeborener Unterschied) sein oder durch Hirntumore, Aneurysmen, Glaukom-Tropfen (Augendruck), Augentraumata oder eine Lähmung des dritten Hirnnervs verursacht werden.
Wenn der Unterschied zwischen den Pupillen neu ist und plötzlich auftritt, und von Kopfschmerzen, Doppeltsehen, einem hängenden Augenlid (Ptosis) oder Bewusstseinstrübungen begleitet wird, deutet dies auf ein neurologisches Notfallproblem hin.
Das Horner-Syndrom ist ein Zustand, der mit Nervenschäden in den Hals- oder Hirngefäßen einhergeht und sich durch Anisokorie (Schrumpfung einer Pupille), ein hängendes Augenlid und den Verlust der Schweißbildung auf dieser Gesichtshälfte äußert.
Der Augenarzt untersucht die Reaktion der Pupillen auf Licht sowohl in dunklen als auch in hellen Umgebungen. Bei Bedarf werden pharmakologische Augentropfentests und ein MRT zum Ausschluss zugrunde liegender Hirnläsionen durchgeführt.
Anisokorie ist an sich keine Krankheit, sondern ein Symptom. Daher erfordert die physiologische Anisokorie keine Behandlung; in anderen Fällen zielt die Behandlung darauf ab, die Gehirn- oder Augenkrankheit (Tumor, Gefäßerkrankung), die das Problem verursacht, zu beseitigen.
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