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Çakırtepe Hastanesi
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Anisokorie

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Anisokorie

Anisokorie ist ein Zustand, bei dem eine Pupille deutlich größer oder kleiner ist als die andere. Obwohl dies bei einem kleinen Teil der Bevölkerung angeboren und harmlos (physiologisch) auftritt, kann ihr plötzliches Auftreten ein Zeichen für schwere neurologische Erkrankungen wie Hirnblutungen, Schädeltraumata oder Nervenlähmungen sein. In unseren Kliniken für Augenheilkunde und Neurologie wird die Ursache schnellstmöglich untersucht und eine geeignete medizinische Intervention geplant.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist Anisokorie?

Es ist der Zustand, bei dem die Durchmesser der schwarzen Kreise in der Mitte des Auges (Pupillen) voneinander abweichen und ein asymmetrisches Erscheinungsbild annehmen.

Was sind die Ursachen?

Es kann physiologisch (ein normaler angeborener Unterschied) sein oder durch Hirntumore, Aneurysmen, Glaukom-Tropfen (Augendruck), Augentraumata oder eine Lähmung des dritten Hirnnervs verursacht werden.

Wann ist es gefährlich?

Wenn der Unterschied zwischen den Pupillen neu ist und plötzlich auftritt, und von Kopfschmerzen, Doppeltsehen, einem hängenden Augenlid (Ptosis) oder Bewusstseinstrübungen begleitet wird, deutet dies auf ein neurologisches Notfallproblem hin.

In welchem Zusammenhang steht es mit dem Horner-Syndrom?

Das Horner-Syndrom ist ein Zustand, der mit Nervenschäden in den Hals- oder Hirngefäßen einhergeht und sich durch Anisokorie (Schrumpfung einer Pupille), ein hängendes Augenlid und den Verlust der Schweißbildung auf dieser Gesichtshälfte äußert.

Wie wird es diagnostiziert?

Der Augenarzt untersucht die Reaktion der Pupillen auf Licht sowohl in dunklen als auch in hellen Umgebungen. Bei Bedarf werden pharmakologische Augentropfentests und ein MRT zum Ausschluss zugrunde liegender Hirnläsionen durchgeführt.

Wie wird es behandelt?

Anisokorie ist an sich keine Krankheit, sondern ein Symptom. Daher erfordert die physiologische Anisokorie keine Behandlung; in anderen Fällen zielt die Behandlung darauf ab, die Gehirn- oder Augenkrankheit (Tumor, Gefäßerkrankung), die das Problem verursacht, zu beseitigen.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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