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Çakırtepe Hastanesi
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Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Spondylitis ankylosans

Die Spondylitis ankylosans ist eine fortschreitende rheumatische Erkrankung, die chronische Entzündungen insbesondere in den Gelenken der Wirbelsäule und des Beckens verursacht. Die entzündeten Wirbel verschmelzen im Laufe der Zeit miteinander, wodurch die Wirbelsäule ihre Flexibilität verliert und ein 'Bambusrohr'-Aussehen annimmt. In unserer Rheumatologie-Klinik wird das Fortschreiten der Krankheit gestoppt und die Beweglichkeit des Patienten mit biologischen Medikamenten und physiotherapeutischer Unterstützung erhalten.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist Spondylitis ankylosans?

Es ist eine chronisch entzündliche Erkrankung, bei der das Immunsystem die Gelenk- und Bindegewebe angreift, die die Wirbelsäule verbinden, was unbehandelt zu einer Verknöcherung (Verschmelzung) der Wirbel führt.

Was ist der Unterschied zu einem mechanischen Bandscheibenvorfall?

Bandscheibenschmerzen nehmen bei Bewegung und im Stehen zu und klingen in Ruhe ab. Im Gegensatz dazu nehmen die Schmerzen bei der Spondylitis ankylosans (entzündliches Rheuma) in Ruhe (nachts beim Liegen) zu, man wacht morgens mit einem steifen unteren Rücken auf und die Schmerzen nehmen bei Bewegung/Übung ab.

Was sind die Ursachen und wer ist betroffen?

Obwohl die genaue Ursache der Krankheit unbekannt ist, gibt es eine sehr starke genetische Veranlagung. Bei der großen Mehrheit der Patienten ist das HLA-B27-Gen positiv. Die Krankheit tritt meist bei jungen Männern zwischen 15 und 30 Jahren auf.

Welche Organe außer der Wirbelsäule sind betroffen?

Es betrifft nicht nur den unteren Rücken und den Rücken. Begleitend können wiederkehrende Rötungen und Schmerzen im Auge (Uveitis), Fersensporn (Achillessehnenentzündung), Einschränkungen im Brustkorb und Darmentzündungen (Morbus Crohn usw.) auftreten.

Wie wird es diagnostiziert?

Es wird eine detaillierte rheumatologische Untersuchung durchgeführt, bei der die Entzündungswerte im Blut (CRP) und der HLA-B27-Gentest untersucht werden. Um die Entzündung in den Beckengelenken (Sakroiliitis) in einem frühen Stadium zu erkennen, wird ein MRT des Beckens durchgeführt.

Wie wird es behandelt?

Um die Entzündung zu stoppen, werden nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) eingesetzt. In fortgeschrittenen Fällen werden zielgerichtete immunsuppressive 'Biologika'-Injektionen verschrieben. Tägliche regelmäßige Dehnübungen und Schwimmen sind ein untrennbarer Bestandteil der Behandlung.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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