Allgemeine Informationen über die generalisierte Angststörung
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist eine chronische Angsterkrankung, bei der sich eine Person in einer ständigen, unkontrollierbaren und irrationalen Erwartung, dass 'das Schlimmste passieren wird', in Bezug auf alltägliche Lebensereignisse wie Gesundheit, Familie, Geld und Arbeit windet.
Eine Panikattacke ist ein plötzlicher, schwerer Anfall von Todesangst/Erstickungsangst, der 10-15 Minuten andauert. Die generalisierte Angst ist eher ein Zustand der 'inneren Not und Befürchtung', der sich über den größten Teil des Tages erstreckt und monatelang ununterbrochen anhält, anstatt einer schweren Krise.
Da der Geist ständig in Alarmbereitschaft ist, spannt sich der Körper an. Die typischsten körperlichen Befunde sind hartnäckige Verspannungen der Schulter-/Nackenmuskulatur, Müdigkeit, Magenkrämpfe, häufiges Wasserlassen, Zittern in den Händen und Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen.
Jeder macht sich Sorgen wegen einer Prüfung oder Schulden. Um jedoch von GAS sprechen zu können, muss dieser Zustand übermäßiger Angst mindestens 6 Monate lang fast jeden Tag anhalten und das Leben der Person (Arbeit, Beziehungen) unerträglich machen.
Es gibt keinen Bluttest oder Röntgenaufnahme. Es wird diagnostiziert, indem der Psychiater die Stimmung des Patienten, die Schwere seiner Sorgen und die physischen Stressreaktionen seines Körpers gemäß den DSM-5-Diagnosekriterien klinisch bewertet.
Die Behandlung ist zweigleisig. Antidepressiva der SSRI-Gruppe werden eingesetzt, um das Serotonin auszugleichen und das Paniksignal im Gehirn auszuschalten. Mit der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT), die neben den Medikamenten durchgeführt wird, lernt der Patient, die Denkmuster, die Katastrophenszenarien erzeugen, zu erkennen und zu ändern.
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