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Çakırtepe Hastanesi
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Angststörung

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über die generalisierte Angststörung

Die generalisierte Angststörung (GAS) ist ein Zustand unverhältnismäßiger, unkontrollierbarer, übermäßiger Sorge und Angst in Bezug auf alltägliche Ereignisse, der mindestens sechs Monate andauert. Er geht mit körperlichen Symptomen wie ständiger Katastrophenerwartung, Muskelverspannungen, Schlafproblemen und Herzklopfen einher. In unseren Abteilungen für Psychiatrie und Klinische Psychologie wird er mit der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT), die Denkfehler korrigiert, und anxiolytischen/antidepressiven Medikamenten behandelt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist eine generalisierte Angststörung?

Es ist eine chronische Angsterkrankung, bei der sich eine Person in einer ständigen, unkontrollierbaren und irrationalen Erwartung, dass 'das Schlimmste passieren wird', in Bezug auf alltägliche Lebensereignisse wie Gesundheit, Familie, Geld und Arbeit windet.

Was ist der Unterschied zu einer Panikattacke?

Eine Panikattacke ist ein plötzlicher, schwerer Anfall von Todesangst/Erstickungsangst, der 10-15 Minuten andauert. Die generalisierte Angst ist eher ein Zustand der 'inneren Not und Befürchtung', der sich über den größten Teil des Tages erstreckt und monatelang ununterbrochen anhält, anstatt einer schweren Krise.

Was sind die körperlichen Symptome?

Da der Geist ständig in Alarmbereitschaft ist, spannt sich der Körper an. Die typischsten körperlichen Befunde sind hartnäckige Verspannungen der Schulter-/Nackenmuskulatur, Müdigkeit, Magenkrämpfe, häufiges Wasserlassen, Zittern in den Händen und Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen.

Wann gilt eine gewöhnliche Sorge als Krankheit?

Jeder macht sich Sorgen wegen einer Prüfung oder Schulden. Um jedoch von GAS sprechen zu können, muss dieser Zustand übermäßiger Angst mindestens 6 Monate lang fast jeden Tag anhalten und das Leben der Person (Arbeit, Beziehungen) unerträglich machen.

Wie wird es diagnostiziert?

Es gibt keinen Bluttest oder Röntgenaufnahme. Es wird diagnostiziert, indem der Psychiater die Stimmung des Patienten, die Schwere seiner Sorgen und die physischen Stressreaktionen seines Körpers gemäß den DSM-5-Diagnosekriterien klinisch bewertet.

Wie wird es behandelt?

Die Behandlung ist zweigleisig. Antidepressiva der SSRI-Gruppe werden eingesetzt, um das Serotonin auszugleichen und das Paniksignal im Gehirn auszuschalten. Mit der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT), die neben den Medikamenten durchgeführt wird, lernt der Patient, die Denkmuster, die Katastrophenszenarien erzeugen, zu erkennen und zu ändern.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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