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Çakırtepe Hastanesi
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Anosmie (Geruchsverlust - Geruchsblindheit)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Anosmie

Anosmie ist der teilweise oder vollständige Verlust des Geruchssinns. Sie entsteht durch Schädigung der Riechnerven infolge von Infektionen der oberen Atemwege, Covid-19, Nasenpolypen oder Schädeltraumata. In unseren HNO- und Neurologie-Abteilungen wird die Ursache durch endoskopische Untersuchungen und radiologische Tests ermittelt und es werden Riechtraining sowie medizinische Behandlungen angewendet.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist Anosmie?

Es ist der Zustand, bei dem eine Person die Fähigkeit, Gerüche in ihrer Umgebung wahrzunehmen, vollständig verliert. Eine bloße Verminderung des Geruchssinns wird Hyposmie genannt, während eine veränderte/schlechte Wahrnehmung Parosmie genannt wird.

Was sind die Ursachen?

Die häufigste Ursache sind virale Infektionen der oberen Atemwege (Erkältung, Grippe, Covid-19). Die Viren zerstören die Riechnerven am Nasendach. Darüber hinaus sind chronische Sinusitis, Nasenmuscheln/-polypen (mechanische Obstruktion) und schwere Schädeltraumata (Abreißen des Riechnervs) weitere Ursachen.

Beeinflusst es den Geschmackssinn?

Ja. 80 % des Geschmacks der Lebensmittel, die wir essen, werden durch unseren Geruchssinn wahrgenommen. Patienten mit Anosmie können zwar erkennen, ob das Essen salzig oder süß ist, aber sie können das Aroma (den Geschmack) absolut nicht wahrnehmen, was zu schwerer Appetitlosigkeit und Depressionen führt.

Ist es ein dauerhafter Zustand?

Die große Mehrheit der Geruchsverluste aufgrund von Infektionen oder Blockaden bildet sich innerhalb von Monaten zurück, wenn sich die Nerven regenerieren (oder durch eine Polypen-OP). Bei schweren Schädeltraumata oder altersbedingtem Nerventod kann der Zustand jedoch dauerhaft sein.

Wie wird es diagnostiziert?

Der HNO-Arzt schaut mit einer Kamera in die Nase (Endoskopie), um zu untersuchen, ob ein mechanisches Hindernis (Muschel/Polyp) vorliegt. Bei Verdacht auf eine Nervenschädigung oder einen Hirntumor werden ein Riechtest und ein MRT von Gehirn/Nasennebenhöhlen durchgeführt.

Wie wird es behandelt (Was ist Riechtraining)?

Wenn Polypen oder eine Sinusitis die Ursache sind, wird der Atemweg mit cortisonhaltigen Sprays oder chirurgisch geöffnet, und der Geruchssinn kehrt sofort zurück. Bei viralen Ursachen (Covid usw.) wird das 'Riechtraining' angewendet: Der Patient versucht, das Riechzentrum des Gehirns neu zu trainieren, indem er zweimal täglich an 4 verschiedenen intensiven Düften wie Rose, Zitrone, Nelke und Eukalyptus riecht.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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