Allgemeine Informationen über Achillessehnenentzündung
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist die Ermüdung, Verdickung, Ödembildung und Reizung der Achillessehne, die es dem Körper ermöglicht, zu gehen, zu springen und sich auf die Zehenspitzen zu erheben, aufgrund kontinuierlicher Überbelastung.
Der Schmerz beim Fersensporn wird an der Unterseite (Sohle) des Fußes gespürt. Der Schmerz der Achillessehnenentzündung hingegen wird hinter der Ferse (weiter oben, im Strangbereich zwischen Wade und Ferse) gespürt.
Die häufigste Ursache ist eine plötzliche Erhöhung der Trainingsdauer oder -intensität (Sportbeginn ohne Aufwärmen), zu viel Bergauflaufen, ausgeprägte Plattfüße oder die Verwendung alter/ungestützter Sportschuhe. Darüber hinaus erhöhen eine altersbedingte verminderte Durchblutung der Sehne, Plattfüße und zu straffe (kurze) Wadenmuskeln die Belastung der Sehne und führen zu Entzündungen.
Steifheit und ziehender Schmerz hinter der Ferse, besonders beim ersten Aufstehen aus dem Bett am Morgen. Eine Verschärfung des Schmerzes beim Laufen, Treppensteigen oder beim Aufrichten auf die Zehenspitzen. Tastbare Schwellung, Verdickung und extreme Berührungsempfindlichkeit über der Sehne. Der Schmerz lässt nach dem Aufwärmen nach, kehrt aber nach dem Training oder am nächsten Tag viel heftiger zurück.
Die manuelle Untersuchung durch den Orthopäden (Druck entlang der Sehne, um die schmerzhafte Stelle zu finden) bestätigt in der Regel die Diagnose. Ein Ultraschall oder MRT des Sprunggelenks wird durchgeführt, um Mikrorisse, Verkalkungen und Ödeme innerhalb der Sehne zu erkennen. Ja, eine chronische und unbehandelte Tendinitis führt zu einer strukturellen Verschwammung (Degeneration) der Sehne und führt bei einer plötzlichen Bewegung zum vollständigen Riss (Achillessehnenruptur).
Da Sehnen schlecht durchblutet sind, verläuft ihre Heilung langsam und erfordert Geduld.
1. PECH-Regel (RICE-Protokoll): Der erste Schritt besteht darin, den Sport einzustellen und absolute Ruhe, Eis, einen Verband und das Hochlegen des Fußes anzuwenden. Eine in den Schuh gelegte 'Fersenerhöhung' reduziert sofort die Belastung, indem sie die Sehne entspannt.
2. Physiotherapie und Dehnung: Exzentrische Übungen, die den Wadenmuskel dehnen, sind das Rückgrat der Behandlung.
3. Fortschrittliche Behandlungen (ESWT und PRP): Die Stoßwellentherapie (ESWT), die die Heilung durch äußeres Einwirken auf das Gewebe anregt, und PRP-Injektionen, bei denen aus dem eigenen Blut des Patienten gewonnene Wachstumsfaktoren in die Sehne injiziert werden, sorgen für eine vollständige Heilung ohne Operation. (Warnung: Kortison-Injektionen in die Achillessehne sind ABSOLUT VERBOTEN, da sie zum sofortigen Riss der Sehne führen können!).
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