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Çakırtepe Hastanesi
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Übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über übermäßiges Schwitzen

Übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose) ist die kontinuierliche und unkontrollierbare Produktion von übermäßigem Schweiß weit über den normalen Wärmeregulationsbedarf (Kühlung) des Körpers hinaus, unabhängig von Umgebungstemperatur und körperlicher Aktivität. Es tritt normalerweise an den Händen, Fußsohlen, Achselhöhlen und im Gesicht auf. Es beeinträchtigt die Psychologie und das Selbstvertrauen des Patienten zutiefst, indem es im sozialen Leben zu Situationen führt, in denen Händeschütteln vermieden wird, Dokumente durchnässt werden oder Schweißflecken auf der Kleidung zurückbleiben. Unsere Abteilungen für Dermatologie und Thoraxchirurgie wenden bei Hyperhidrose-Patienten erfolgreich die modernsten Behandlungen an, die von Botox-Injektionen bis hin zu geclippten ETS-Operationen reichen, die eine dauerhafte Lösung bieten.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose)?

Es ist das übermäßige, tropfende Schwitzen einer Person selbst in kühlen Umgebungen und im Ruhezustand, da das sympathische Nervensystem mehr Signale (Befehle) als nötig an die Schweißdrüsen sendet.

Was ist der Unterschied zwischen primärer und sekundärer Hyperhidrose?

Primär: Beginnt meist in der Kindheit/Jugend, ist genetisch bedingt, hat keine Grunderkrankung und tritt lokalisiert auf, insbesondere an Händen, Füßen und Achselhöhlen.
Sekundär: Tritt später auf und ist am ganzen Körper verbreitet, bedingt durch eine Schilddrüsenüberfunktion (Kropf), Diabetes, Wechseljahre oder als Nebenwirkung bestimmter Medikamente.

Wie wirkt es sich auf das tägliche Leben aus?

Obwohl es keine medizinische Gefahr darstellt, ist der dadurch verursachte Stress immens. Die Person kann beim Benutzen der Tastatur oder beim Schreiben Papiere durchnässen. Die Vermeidung des Händeschüttelns aus Scham über nasse Hände in sozialen Situationen (Sozialphobie) entwickelt sich häufig. Übermäßiges Schwitzen an den Füßen ebnet auch den Weg für ständige Pilzinfektionen.

Welche Tests werden zuerst für die Behandlung durchgeführt?

Detaillierte Bluttests werden von einem Arzt für Innere Medizin oder Dermatologie angefordert, um Schilddrüsenerkrankungen (T3-, T4-, TSH-Tests), Blutzuckerungleichgewichte und Infektionen, die übermäßiges Schwitzen verursachen, auszuschließen.

Welche nicht-chirurgischen Behandlungsmöglichkeiten (Botox) gibt es?

In leichten/mittelschweren Fällen werden medizinische Antitranspirant-Sprays mit Aluminiumchlorid verwendet. Der Goldstandard, insbesondere bei Achsel- und Handschwitzen, ist Botox. Das Nervensignal zu den Schweißdrüsen wird durch Botox vorübergehend blockiert. Das Verfahren dauert 10-15 Minuten, und der Patient erlebt für 6 bis 9 Monate völlige Trockenheit und Komfort. Bei Fußschweiß werden auch Iontophorese-Geräte (leichter elektrischer Strom) eingesetzt.

Was ist die geclippte ETS-Operation (Dauerhafte Behandlung)?

Wenn das Schwitzen der Hände und Achselhöhlen das Leben sehr ernsthaft beeinträchtigt und der Patient eine dauerhafte Lösung wünscht, führt die Abteilung für Thoraxchirurgie eine geschlossene ETS-Operation (Endoskopische Thorakale Sympathektomie) durch. Über ein kleines Loch unter der Achselhöhle werden die überaktiven sympathischen Nerven mit einem Titanclip komprimiert oder durchtrennt. Nach der Operation bemerkt der Patient sofort beim Aufwachen, dass seine Hände knochentrocken sind und er dauerhaft geheilt ist.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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