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Çakırtepe Hastanesi
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Übermäßiger Haarwuchs (Hirsutismus)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über übermäßigen Haarwuchs

Übermäßiger Haarwuchs (Hirsutismus) ist ein Zustand bei Frauen, bei dem sich normalerweise feine, flaumartige Haare infolge eines Anstiegs der männlichen Hormone (Androgene) im Blut oder einer extremen Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber diesen Hormonen, genau wie bei Männern, in dicke, schwarze und harte (terminale) Haare an der Oberlippe (Schnurrbart), am Kinn, in der Brustmitte, am Rücken, um den Bauchnabel und an den Innenseiten der Oberschenkel verwandeln. Dieser Zustand ist nicht nur ein ästhetisches Problem; er ist in der Regel der deutlichste Spiegel einer zugrunde liegenden hormonellen Erkrankung, insbesondere des Polyzystischen Ovarialsyndroms (PCOS) oder von Problemen der Nebenniere. Unsere Fachärzte für Endokrinologie und Gynäkologie ermitteln die Ursache des Hirsutismus durch Hormonbluttests (Testosteron, DHEAS usw.); er wird mit einer Kombination aus Antibabypillen, die das männliche Hormon unterdrücken, und gleichzeitiger Laser-Haarentfernung dauerhaft behandelt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist Hirsutismus (übermäßiger Haarwuchs)?

Es ist das Wachstum von dicken und schwarzen Haaren bei Frauen in Bereichen, in denen normalerweise nur Männer Haare haben (Kinn, Schnurrbart, Brust, Bauchnabel), unter dem Einfluss von männlichem Hormon (Testosteron).

Was ist der Unterschied zur normalen Haarzunahme (Hypertrichose)?

Einige Frauen können genetisch (mediterrane Rasse) bedingt sehr behaarte Arme und Beine haben, was normal ist (Hypertrichose). Hirsutismus hingegen ist regional; es ist das plötzliche oder ab der Pubertät auftretende Sprießen von dicken, vereinzelten schwarzen Haaren in jenen spezifischen maskulinen Zonen, auf die Hormone abzielen.

Was sind die Ursachen? Bekommt jeder mit einer Zyste Haarwuchs?

1. Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS): Dies ist die Ursache für 70-80 % der Hirsutismus-Fälle. Zysten in den Eierstöcken produzieren überschüssige Androgene.
2. Idiopathisch (unbekannte Ursache): Die Hormone im Blut sind völlig NORMAL. Allerdings reagieren die Haarfollikel in diesem Bereich selbst auf normale Hormone übermäßig (es ist familiär bedingt).
3. Sonstiges: Nebennierenerkrankungen (AGS), Cushing-Syndrom, Schilddrüsenerkrankungen oder die Verwendung von Bodybuilding-Medikamenten/Kortison.

Welche anderen Symptome (Vermännlichung) können damit einhergehen?

Wenn das männliche Hormon im Blut stark angestiegen ist, können neben dem Haarwuchs ernsthafte hormonelle maskuline Zeichen wie schwere Akne, männlicher Haarausfall am Oberkopf, Menstruationsstörungen, eine tiefere Stimme und eine Vergrößerung der Klitoris (Virilisierung) auftreten.

Wie wird es diagnostiziert? Welche Hormone werden untersucht?

Der Endokrinologe verwendet den 'Ferriman-Gallwey-Score', der den Schweregrad der Behaarung misst. Am 2. oder 3. Tag der Menstruation wird morgens nüchtern Blut abgenommen; Hormone wie Gesamt-/freies Testosteron, DHEAS, Androstendion, FSH, LH, 17-OH-Progesteron und Prolaktin werden untersucht. Eierstöcke und Nebennieren werden per Ultraschall untersucht.

Wie wird es behandelt? Ist eine Laser-Haarentfernung ausreichend?

Goldene Regel: Laser/Waxing von außen durchzuführen, ohne das Hormon von innen zu unterdrücken, IST VÖLLIG NUTZLOS. Diese Haare sprießen 1 Monat später wieder hervor.
1. Medizinische Behandlung: Zunächst werden Antibabypillen mit Anti-Androgenen (Hemmer für männliche Hormone) oder spezielle Medikamente (Spironolacton) für mindestens 6 Monate eingesetzt, um die Fabrik im Inneren zu stoppen. (Da der Lebenszyklus des Haares 6 Monate beträgt, beginnt die Wirkung des Medikaments erst nach dem 6. Monat).
2. Physikalische Behandlung (Laser): Das Medikament stoppt das Wachstum von 'neuen' schwarzen Haaren von innen. Bereits gewachsene (und schwarz gewordene) Haare fallen durch das Medikament nicht aus. Um sie zu zerstören, wird gleichzeitig mit der medizinischen Behandlung unter Aufsicht eines Dermatologen eine Laser-Haarentfernung/Nadelepilation durchgeführt, wodurch die Patientin eine glatte Haut erhält.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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