Allgemeine Informationen über Asthma
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist das plötzliche Zusammenziehen (Spasmus) und Verengen der Bronchien (Röhren), die die Luft in die Lunge transportieren, sowie das Anschwellen ihrer Innenfläche, die mit einer schleimigen Flüssigkeit verstopft wird, da sie genetisch bedingt extrem empfindlich sind, wenn sie auf eine Auslösersubstanz treffen.
Bei der COPD liegt ein durch das Rauchen bedingter dauerhafter, irreversibler Gewebezerfall (Schaden) vor. Beim Asthma ist die Atemwegsverengung 'reversibel'. Ein Asthmapatient hat außerhalb eines Anfalls (bei richtiger Behandlung) die Lungenkapazität eines völlig gesunden Menschen und führt sein normales Leben ohne Einschränkungen.
Hausstaubmilben, Pollen, Katzen-/Hundehaare, Schimmelpilze, stechende Gerüche (Parfüm/Bleichmittel), kalte Luft, virale Grippe-/Erkältungsinfektionen, extremer Stress, Weinen/Lachen und intensive körperliche Betätigung (Belastungsasthma) können die Bronchien sofort verengen und einen Anfall auslösen.
Ein pfeifendes Geräusch aus der Brust beim Ausatmen (Giemen/Wheezing), ein Enge- und Druckgefühl im Brustkorb, Lufthunger (Erstickungsgefühl) und trockener, hartnäckiger anfallsartiger Husten, der besonders gegen Morgen aus dem Schlaf reißt, sind die klassische Viererkonstellation des Asthmas.
Der Lungenfacharzt hört beim Abhorchen der Lunge mit dem Stethoskop das Pfeifen (Rhonchi). Eine endgültige Diagnose wird mit einem Lungenfunktionstest (LFT - Pustetest) gestellt. Der Patient erhält zunächst ein atemwegserweiterndes Medikament und wird dann aufgefordert, erneut zu pusten; wenn sich die Werte deutlich verbessern, ist dies der deutlichste Beweis für Asthma. Um das Allergen zu finden, werden Haut-Prick-Tests durchgeführt.
Asthma wird NICHT mit Tabletten oder Sirup behandelt, sondern mit Inhalatoren, die direkt in die Lunge eingeatmet werden. Inhalatoren machen NICHT süchtig oder schädigen das Herz.
Es gibt zwei Arten von Medikamenten:
1. Bedarfsmedikamente (Salbutamol): Diese entspannen die verengten Muskeln während eines Anfalls innerhalb von Sekunden (Blaue Inhalatoren).
2. Kontrollmedikamente (kortisonhaltige Inhalatoren): Dies sind die eigentlichen Behandlungsmittel, die jeden Tag regelmäßig angewendet werden, um die Entzündung in den Atemwegen auszutrocknen und das Auftreten des Anfalls an der WURZEL zu verhindern. Nur das Bedarfsmedikament und nicht das Kontrollmedikament zu verwenden, ist der größte Fehler bei der Asthmabehandlung.
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