Allgemeine Informationen über atypische Psychosen
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist eine psychiatrische Diagnose, bei der die Fähigkeit der Person, die Realität zu bewerten, beeinträchtigt ist (sie erlebt Halluzinationen und Wahnvorstellungen), die Symptome jedoch nicht vollständig alle Diagnosekriterien von Standard-Psychose-Erkrankungen (z. B. Schizophrenie) erfüllen.
Bei der Schizophrenie ist das Krankheitsbild in der Regel langwierig und weist eigene chronische Symptome auf. Die atypische Psychose hingegen verläuft mit anderen Symptomkombinationen und kann manchmal einen kurzfristigen oder schwankenden Verlauf zeigen.
Das Hören von Stimmen oder das Sehen von Bildern, die nicht da sind (Halluzinationen), irrationale und unveränderliche falsche Überzeugungen (Wahnvorstellungen), desorganisiertes Sprechen, Misstrauen und soziale Isolation.
Es wird angenommen, dass schwere Stressfaktoren, genetische Veranlagung, Dopamin-Ungleichgewichte im Gehirn, schwere Traumata oder Drogenkonsum diesen Zustand auslösen können.
Sie wird durch ein ausführliches klinisches Gespräch durch einen Psychiater und die medizinische Vorgeschichte des Patienten diagnostiziert. Ein EEG oder ein MRT des Gehirns kann angefordert werden, um neurologische Erkrankungen auszuschließen, die die Symptome verursachen könnten.
Antipsychotische Medikamente der neuen Generation, die helfen, die Gehirnchemie auszugleichen, sind die Grundlage der Behandlung. Durch die zusätzlich zur Medikation angewandte Einzelpsychotherapie werden die soziale Anpassung und die Realitätswahrnehmung des Patienten gestärkt.
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