Allgemeine Informationen über Mandelsteine
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es sind kleine, käsige, übelriechende Partikel, die sich als Folge der Verkalkung von Ablagerungen in den Hohlräumen auf der schwammigen Oberfläche der Mandeln durch die Aktivität von Bakterien bilden.
Sie treten häufiger bei Personen auf, deren Mandelstruktur genetisch bedingt viele Vertiefungen und Vorsprünge aufweist. Mangelhafte Mundhygiene, häufige Mandelentzündungen und Postnasal-Tropf-Syndrom (Sekretfluss im Rachen) beschleunigen den Entstehungsprozess.
Hartnäckiger und starker Mundgeruch (Halitosis), der trotz Zähneputzen nicht verschwindet, ist das Hauptsymptom. Darüber hinaus treten beim Schlucken ein Fremdkörpergefühl im Rachen, leichte Halsschmerzen und sichtbar weiße Flecken auf den Mandeln auf.
Mandelsteine sind keine Krankheit oder ein Zeichen für Krebs und sie bedrohen nicht direkt die Gesundheit. Der dadurch entstehende Mundgeruch und das Reizgefühl im Hals beeinträchtigen jedoch das soziale Leben und die Psyche der Person negativ.
Der Versuch, den Stein mit einem Wattestäbchen oder Finger herauszuzwingen, wird von Ärzten strikt abgeraten, da dies dazu führen kann, dass das empfindliche Mandelgewebe blutet und sich Abszesse oder Infektionen bilden.
Kleine Steine können mit Salzwassergurgeln von selbst herausfallen. Bei ständig wiederkehrenden Steinen glättet der HNO-Spezialist die Mandelgruben mit Radiofrequenz (Kryptolyse) oder in chronischen Fällen wird eine Operation zur vollständigen Entfernung der Mandeln (Tonsillektomie) durchgeführt.
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