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Çakırtepe Hastanesi
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Wirbelgleiten (Spondylolisthesis)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zum Wirbelgleiten

Wirbelgleiten (Spondylolisthesis) ist ein Zustand, bei dem einer der Knochen, die die Wirbelsäule bilden, über den Knochen direkt darunter nach vorne oder hinten rutscht und so den Spinalkanal und die Nerven einklemmt. Es verursacht Schmerzen im unteren Rücken und Schwäche in den Beinen. In unserer Klinik für Neurochirurgie wird es mittels Röntgen und MRT festgestellt und durch eine Korsettbehandlung oder eine Fusionsoperation mit Einsetzen von Schrauben/Platten stabilisiert.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist Wirbelgleiten (Spondylolisthesis)?

Wenn wir uns die Wirbelsäule als aufeinandergestapelte Blöcke vorstellen: Es ist der Verlust der Stabilisierung (des Halts) eines dieser Knochenblöcke, wodurch er stufenartig nach vorne (oder hinten) über den darunter liegenden Wirbel gleitet.

Warum entsteht es?

Bei älteren Menschen entsteht es durch Verschleiß (Arthrose) der Wirbelgelenke (Degeneratives Gleiten). Bei jungen Menschen und Sportlern (Turnen, Gewichtheben) entwickelt es sich infolge von Ermüdungsbrüchen (Spondylolyse) in den hinteren Wirbelwurzeln.

Was sind die Symptome?

Ein tiefer und hartnäckiger Schmerz im unteren Rücken, der bei Bewegung zunimmt und im Ruhezustand nachlässt. Da der gleitende Knochen die durch ihn verlaufenden Ischiasnerven wie eine Schere einklemmt, verursacht dies Taubheitsgefühle, Verspannungen und Gehschwierigkeiten (Anzeichen einer Spinalkanalstenose) in beiden Beinen.

Erfordert jedes Wirbelgleiten eine Operation?

Nein. Das Gleiten wird in 4 Grade eingeteilt. Die Mehrheit der leichten Fälle (1. und 2. Grad) wird ohne Operation durch das Tragen eines Korsetts und durch intensive Physiotherapie, die die Kernmuskulatur des Rückens (Core-Muskeln) stärkt, unter Kontrolle gehalten.

Wie wird es diagnostiziert?

Der Arzt fertigt Röntgenaufnahmen der Lendenwirbelsäule an, während sich der Patient nach vorne und hinten beugt (Flexions-/Extensionsröntgen). Durch dieses dynamische Röntgenbild wird sichtbar, wie stark der Knochen in Bewegung gleitet. Ein MRT wird angefordert, um Nervenkompressionen zu überprüfen.

Wie wird die Operation (Spinale Fusion) durchgeführt?

Wenn das Gleiten stetig fortschreitet oder Kraft-/Muskelverlust in den Beinen eingesetzt hat, ist eine Operation zwingend erforderlich. Fachärzte für Neurochirurgie ziehen den verschobenen Knochen wieder in Position, entlasten die eingeklemmten Nerven und versteifen diesen Bereich dauerhaft durch den Einsatz von Titanschrauben (Platten), um die Wirbelsäule zu stabilisieren (Spinale Fusion).

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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