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Çakırtepe Hastanesi
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Lumbale Spinalkanalstenose

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zur Lumbalen Spinalkanalstenose

Die Lumbale Spinalkanalstenose ist die Verengung des knöchernen Kanals, durch den das Rückenmark und die Nervenwurzeln verlaufen, aufgrund von Alterung, Verkalkung oder Bandscheibenvorfällen, wodurch die Nerven eingeklemmt werden. Patienten spüren Taubheitsgefühle und Krämpfe in den Beinen, insbesondere beim Gehen oder Stehen. In unserer Klinik für Neurochirurgie werden kanalöffnende (Dekompressions-)Operationen, die die Nerven mit mikrochirurgischen Methoden entlasten, erfolgreich durchgeführt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist die Lumbale Spinalkanalstenose?

Es ist die strukturelle Verengung des Spinalkanals, der das Rückenmark und die Nerven beherbergt, meist altersbedingt, wodurch die hindurchtretenden Nerven gequetscht werden.

Warum entsteht sie?

Die häufigste Ursache ist altersbedingte Gelenkverkalkung (Arthrose). Verdickte Bindegewebe, sich ausdehnende Knochenstrukturen, Bandscheibenvorfälle und Wirbelgleiten verengen den Spinalkanal mit der Zeit.

Was sind die Symptome?

Es treten Schmerzen im unteren Rücken sowie Taubheitsgefühle und Kribbeln auf, die in die Beine ausstrahlen. Der typischste Befund sind Beinkrämpfe, die als 'Neurogene Claudicatio' bezeichnet werden, beim Gehen beginnen und verschwinden, wenn der Patient sich hinsetzt und nach vorne beugt.

Was ist der Unterschied zu einem Bandscheibenvorfall?

Der Schmerz bei einem Bandscheibenvorfall nimmt im Allgemeinen beim Sitzen, Husten oder Nach-vorne-Beugen zu. Im Gegensatz dazu nehmen die Schmerzen bei der Spinalkanalstenose beim Stehen zu und beim Nach-vorne-Beugen ab (wie beim Fahrradfahren), da sich der Kanal dabei öffnet.

Wie wird sie diagnostiziert?

Nach einer körperlichen Untersuchung werden der Durchmesser des Spinalkanals und das Ausmaß der Einklemmung der Nervenwurzeln mittels eines MRT (Magnetresonanztomographie) der Lendenwirbelsäule genau gemessen, wodurch die Diagnose bestätigt wird.

Wie wird sie behandelt?

In leichten Fällen werden Physiotherapie, das Tragen eines Korsetts und Kortisoninjektionen in die Wirbelsäule angewendet. Bei fortgeschrittenen Verengungen wird der Kanal operativ erweitert, indem der eingeklemmte Knochen und das Bindegewebe entfernt werden (Laminektomie).

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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