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Çakırtepe Hastanesi
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Hirntumor

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Hirntumore

Ein Hirntumor ist eine gutartige oder bösartige Raumforderung, die von den körpereigenen Zellen des Gehirns (Astrozytom, Glioblastom) oder den Hirnhäuten (Meningeom) ausgeht, innerhalb des Schädels wächst und Druck auf das Hirngewebe ausübt. Er äußert sich durch anhaltende morgendliche Kopfschmerzen, epileptische Anfälle und Schwäche in Arm/Bein. In unserer Abteilung für Neurochirurgie wird eine maximale Tumorresektion unter Anwendung von Neuronavigation und mikrochirurgischen Techniken durchgeführt, bei Bedarf kommt die Gamma-Knife-Radiochirurgie zum Einsatz.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist ein Hirntumor?

Es handelt sich um die abnorme Wucherung der Stützzellen des Gehirns (Gliazellen) oder der Hirnhäute innerhalb des geschlossenen und engen Raums des Schädels, wodurch sich eine Raumforderung (Knoten) bildet.

Ist ein gutartiger Hirntumor tödlich?

Bei Hirntumoren kann selbst die Eigenschaft 'gutartig' gefährlich sein, da der Schädel eine starre, geschlossene Box ist. Auch ein gutartiger (nicht krebsartiger) Tumor kann, wenn er wächst, die lebenswichtigen Zentren des Gehirns (Atmung, Sehen, Bewegung) quetschen und zu Lähmungen oder Koma führen.

Was sind die Symptome?

Das typischste Symptom sind sehr starke Kopfschmerzen, die besonders morgens nach dem Aufwachen auftreten und durch Erbrechen gelindert werden. Darüber hinaus sind das plötzliche Auftreten eines epileptischen Anfalls bei einem Erwachsenen, der noch nie einen Anfall hatte, Schwäche in einem Arm oder Bein (beginnende Lähmung), Sprachstörungen, Persönlichkeitsveränderungen und Sehverlust die kritischsten Warnsignale.

Verursachen Handys oder Traumata Hirntumore?

Es gibt keine bewiesenen, eindeutigen wissenschaftlichen Daten, die belegen, dass die Handynutzung oder Schläge auf den Kopf Hirntumore verursachen. Der am deutlichsten bekannte Risikofaktor ist eine in der Vergangenheit durchgeführte hochdosierte Strahlentherapie im Kopfbereich.

Wie wird er diagnostiziert?

Ein kontrastmittelverstärktes MRT des Gehirns, das nach einer neurologischen Untersuchung durchgeführt wird, ist der Goldstandard. Dank des MRT können Ort, Größe und das umgebende Ödem (Schwellung) des Tumors millimetergenau bestimmt werden.

Wie verlaufen die Operation (Neuronavigation) und die Behandlung?

Die Hauptbehandlung ist die chirurgische Entfernung des Tumors unter dem Mikroskop, ohne das gesunde Hirngewebe zu schädigen. Chirurgen nutzen während der Operation eine Neuronavigation (GPS-System für das Gehirn), um die Fehlerquote auf Null zu reduzieren. Wenn der Tumor sehr tief im Gehirn liegt und nicht operiert werden kann, kommt das Gamma-Knife (Radiochirurgie) zum Einsatz, bei dem der Tumor durch gezielte Bestrahlung von außen ohne Öffnung des Schädels verbrannt wird, oder es wird eine Strahlentherapie angewandt.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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