Allgemeine Informationen zur Bipolaren affektiven Störung
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es handelt sich um eine psychische Erkrankung, bei der die Person scharfe Übergänge zwischen einer 'manischen' Phase, in der ihre Stimmung sehr hoch, energiegeladen und überschwänglich ist, und einer 'depressiven' Phase, in der sie extrem unglücklich, antriebslos und energielos ist, durchmacht.
Es umfasst extreme Freude oder unkontrollierbare Wut, ein verringertes Schlafbedürfnis, sehr schnelles Sprechen, übermäßiges Selbstvertrauen (Größenwahn), schnelles Geldausgeben und die Neigung zu riskantem sexuellem/sozialem Verhalten.
Ein tiefes Gefühl der Traurigkeit, die Unfähigkeit, morgens aus dem Bett zu kommen, keine Freude an irgendetwas zu empfinden, Gefühle der Wertlosigkeit, verlangsamte Bewegungen, übermäßiges Schlafen und in fortgeschrittenen Fällen Selbstmordgedanken.
Obwohl die genaue Ursache nicht sicher ist, ist die genetische Vererbung der größte Risikofaktor. Ein Ungleichgewicht von Chemikalien im Gehirn, sogenannten Neurotransmittern (Serotonin, Dopamin, Noradrenalin), bildet den grundlegenden Mechanismus der Krankheit.
Die vom Patienten und seiner Familie geschilderte Krankengeschichte wird von einem Psychiater ausgewertet. Für eine Diagnose muss die Person mindestens einmal in ihrem Leben eine ausgeprägte 'manische' oder 'hypomane' Episode durchlebt haben.
Es ist eine lebenslange Behandlung. Stimmungsstabilisatoren wie Lithium und Antipsychotika sind die wichtigsten Medikamente. Durch kognitive Verhaltenstherapie lernt der Patient, einen Schlafrhythmus aufrechtzuerhalten und das Herannahen einer Episode im Voraus zu spüren.
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