Allgemeine Informationen zu Nierenkrebs
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es handelt sich um eine bösartige Erkrankung, die sich im Gewebe der Nieren – den bohnenförmigen Organen auf beiden Seiten unseres unteren Rückens, die Blut filtern und Urin produzieren – entwickelt und eine Raumforderung (Tumor) bildet. Die häufigste Art ist das Nierenzellkarzinom (RCC).
Rauchen verdoppelt das Nierenkrebsrisiko. Darüber hinaus sind Fettleibigkeit (Übergewicht), langjähriger Bluthochdruck, die Exposition gegenüber Industriechemikalien und fortgeschrittenes Alter (über 60) die größten Risikofaktoren.
Im Frühstadium zeigt er keine Symptome und wird meist zufällig bei einem Ultraschall wegen einer anderen Krankheit entdeckt. Wenn er Symptome zeigt, ist seine klassische Trias: 1- Sichtbares Blut im Urin (schmerzlose Hämaturie). 2- Anhaltender dumpfer Schmerz an der Seite des unteren Rückens (Flanke). 3- Eine tastbare harte Masse im Bauch- oder Lendenbereich.
Mit einem einfachen Ultraschall des gesamten Abdomens (Bauchraums) ist der Tumor leicht zu erkennen. Um die Größe des Tumors und eine mögliche Streuung in die Nierenvene oder die Lymphknoten genau zu kartieren, wird ein kontrastmittelverstärktes CT des Abdomens oder MRT angefertigt. In den meisten Fällen wird der Patient direkt anhand des CT-Bildes ohne vorherige Biopsie operiert.
Nierenkrebs ist sehr resistent gegen Chemotherapie oder Bestrahlung; daher ist seine einzige und endgültigste Behandlung die CHIRURGIE.
Partielle Nephrektomie (Nierenerhaltend): Wenn der Tumor klein ist (unter 4-7 cm) und am äußeren Rand der Niere liegt, wird die Niere nicht entfernt; nur die Krebsmasse wird herausgeschält, und die Niere bleibt erhalten.
Radikale Nephrektomie: Wenn der Tumor sehr groß ist oder an den Gefäßen in der Mitte der Niere haftet, wird die erkrankte Niere (und manchmal die darüber liegende Nebenniere) vollständig entfernt. Ein Mensch kann mit einer einzigen gesunden Niere ein völlig normales, erfülltes Leben führen.
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