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Çakırtepe Hastanesi
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Borderline-Persönlichkeitsstörung

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zur Borderline-Persönlichkeitsstörung

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung ist eine psychiatrische Erkrankung, bei der eine Person extreme Inkonsistenzen in zwischenmenschlichen Beziehungen, im Selbstbild und in der Stimmung erlebt; einhergehend mit plötzlichen Wutausbrüchen, Verlassensängsten und impulsivem Verhalten. Die emotionalen Umschwünge der Patienten sind sehr scharf. In unserer Psychiatrie-Klinik wird das innere Gleichgewicht der Patienten vor allem durch langfristige Psychotherapiemethoden wie die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) und bei Bedarf durch medikamentöse Behandlungen wiederhergestellt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist die Borderline-Persönlichkeitsstörung?

Es ist eine psychische Störung, bei der sich das Identitätsgefühl, die Stimmung und die Beziehungen der Person zu ihrer Umwelt in ständiger Instabilität befinden und die Person tiefgreifende Schwierigkeiten hat, ihre Emotionen zu bewältigen.

Wie wirkt sie sich auf Beziehungen aus?

Zweierbeziehungen sind sehr intensiv, schnell und stürmisch. Während sie ihren Partner in einem Moment als 'den perfektesten Menschen der Welt' verherrlichen, können sie ihn beim kleinsten Fehler oder dem Gefühl, verlassen zu werden, plötzlich zum 'wertlosesten Menschen' erklären und hassen.

Was sind die Hauptsymptome?

Verzweifelte Bemühungen, ein reales oder eingebildetes Verlassenwerden zu vermeiden, chronische Leeregefühle, selbstverletzendes Verhalten (Schneiden usw.), Selbstmorddrohungen und impulsive Handlungen wie übermäßiges Geldausgeben/rücksichtsloses Autofahren.

Warum entsteht sie?

Neben der genetischen Übertragung sind körperlicher oder sexueller Missbrauch in der Kindheit, elterliche Vernachlässigung, früher Verlust eines Elternteils oder schwere Traumata die größten Auslöser der Krankheit.

Wie wird sie diagnostiziert?

Die Diagnose wird von Fachleuten für psychische Gesundheit durch eine umfassende psychiatrische Beurteilung gestellt, basierend auf der klinischen Vorgeschichte des Patienten und den DSM-5-Diagnosekriterien (Vorhandensein von mindestens 5 Kriterien).

Wie wird sie behandelt?

Das Rückgrat der Behandlung bildet die Psychotherapie, nicht Medikamente. Die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT), die dem Patienten beibringt, seine Emotionen zu erkennen und Krisenmomente zu bewältigen, ist die erfolgreichste Methode. Zur Linderung von Episoden können auch Antidepressiva eingesetzt werden.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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