Allgemeine Informationen zur Borderline-Persönlichkeitsstörung
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist eine psychische Störung, bei der sich das Identitätsgefühl, die Stimmung und die Beziehungen der Person zu ihrer Umwelt in ständiger Instabilität befinden und die Person tiefgreifende Schwierigkeiten hat, ihre Emotionen zu bewältigen.
Zweierbeziehungen sind sehr intensiv, schnell und stürmisch. Während sie ihren Partner in einem Moment als 'den perfektesten Menschen der Welt' verherrlichen, können sie ihn beim kleinsten Fehler oder dem Gefühl, verlassen zu werden, plötzlich zum 'wertlosesten Menschen' erklären und hassen.
Verzweifelte Bemühungen, ein reales oder eingebildetes Verlassenwerden zu vermeiden, chronische Leeregefühle, selbstverletzendes Verhalten (Schneiden usw.), Selbstmorddrohungen und impulsive Handlungen wie übermäßiges Geldausgeben/rücksichtsloses Autofahren.
Neben der genetischen Übertragung sind körperlicher oder sexueller Missbrauch in der Kindheit, elterliche Vernachlässigung, früher Verlust eines Elternteils oder schwere Traumata die größten Auslöser der Krankheit.
Die Diagnose wird von Fachleuten für psychische Gesundheit durch eine umfassende psychiatrische Beurteilung gestellt, basierend auf der klinischen Vorgeschichte des Patienten und den DSM-5-Diagnosekriterien (Vorhandensein von mindestens 5 Kriterien).
Das Rückgrat der Behandlung bildet die Psychotherapie, nicht Medikamente. Die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT), die dem Patienten beibringt, seine Emotionen zu erkennen und Krisenmomente zu bewältigen, ist die erfolgreichste Methode. Zur Linderung von Episoden können auch Antidepressiva eingesetzt werden.
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