Allgemeine Informationen zu Nackenschmerzen
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Längere Schreibtischarbeit, Haltungsstörungen durch Computer-/Handynutzung, Muskelkrämpfe, Halswirbelverkalkung (zervikale Spondylose) und Bandscheibenvorfälle der Halswirbelsäule sind die häufigsten Ursachen.
Ja, psychischer Stress und Anspannung können direkte Auslöser für mechanische Nackenschmerzen sein, indem sie dazu führen, dass sich die Muskeln im Nacken- und Schulterbereich unwillkürlich zusammenziehen (Krämpfe).
Einfache Muskelschmerzen sind meist nur auf den Nackenbereich beschränkt. Wenn die Schmerzen jedoch in Schulter, Arm und Finger ausstrahlen und mit Taubheitsgefühlen einhergehen, steigt der Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule.
Wenn der Schmerz nach einem Trauma (Unfall usw.) begann, in die Arme ausstrahlt und zu Kraftverlust führt oder durch tagelange Ruhe nicht vergeht, sollte ein Facharzt aufgesucht werden.
Eine körperliche Untersuchung durch einen Facharzt für Physiotherapie oder Orthopädie reicht meist aus. Bei Verdacht auf Nervenkompression oder Bandscheibenschäden wird ein zervikales MRT oder Röntgenbild angefertigt.
Patienten erholen sich weitgehend durch muskelentspannende Medikamente, Heiß-/Kaltanwendungen, klinische Massage (manuelle Therapie) und spezifische physiotherapeutische Übungen zur Stärkung der Nackenmuskulatur.
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