Allgemeine Informationen zur Bradykardie
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist der Zustand, in dem das Herz, das unter normalen Umständen zwischen 60 und 100 Mal pro Minute schlagen sollte, aus elektrischen Gründen auf unter 60 Schläge pro Minute abfällt (sich verlangsamt).
Nein. Besonders bei Profisportlern oder während des Schlafes ist es völlig normal und gesund, dass die Herzfrequenz auf 40-50 Schläge abfällt. Gefährlich sind die Situationen, in denen diese Verlangsamung den Bedarf des Körpers nicht decken kann.
Alterung des Sinusknotens, der der natürliche Generator des Herzens ist, Gewebeschäden aufgrund früherer Herzinfarkte, eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) oder hochdosierte Blutdruckmedikamente (Betablocker) können die Ursache sein.
Wenn das Herz sehr langsam schlägt, verringert sich der Sauerstofffluss zum Gehirn. Infolgedessen treten chronische Müdigkeit, Atemnot, die bei Anstrengung zunimmt, Schwarzwerden vor den Augen, Benommenheit und plötzliche Ohnmachtsanfälle (Synkopen) auf.
Ein Elektrokardiogramm (EKG) während einer kardiologischen Untersuchung ist der erste Schritt. Um die Schwankungen des Rhythmusproblems im Laufe des Tages zu erfassen, wird der Patient mit einem 24-48-Stunden-Langzeit-EKG (Holter-Monitor) überwacht.
Wenn die Verlangsamung beim Patienten keine Beschwerden wie Schwindel oder Ohnmacht verursacht, wird sie nur überwacht. Wenn sie durch Medikamente verursacht wird, wird die Medikamentendosis angepasst. Ist das elektrische System völlig gestört, ist die dauerhafte Lösung das Einsetzen eines Herzschrittmachers (Pacemaker) unter die Haut mit örtlicher Betäubung.
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