Allgemeine Informationen zur Buerger-Krankheit
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist die Entzündung und Schwellung von Arterien und Venen in Armen, Händen, Beinen und Füßen, gefolgt von einer Verstopfung mit Blutgerinnseln (Thromben), die die Blutversorgung der Gliedmaßen unterbricht.
Es besteht ein direkter und absoluter Zusammenhang zwischen dieser Krankheit und dem Rauchen/Tabakkonsum. Fast 100 % der Patienten sind Raucher. Es wird angenommen, dass die Chemikalien im Tabak die Innenwände der Blutgefäße direkt zerstören.
Starke Krämpfe in den Beinen beim Gehen, Kälte, Blässe, Kribbeln in den Fingern und Zehen und starke Schmerzen, die auch im Ruhezustand anhalten.
Wenn der Patient weiterhin raucht und unbehandelt bleibt, entstehen an den Fingerspitzen, die nicht mehr durchblutet werden, nicht heilende schwarze Wunden (Gangrän). Die chirurgische Entfernung (Amputation) dieser abgestorbenen Gewebe wird zwingend erforderlich.
Nach der körperlichen Untersuchung durch einen Gefäßchirurgen (Fehlen von Pulsen) wird die Diagnose gestellt, indem der Verschluss mit Doppler-Ultraschall- und Angiographie-Methoden kartiert wird, die den Blutfluss im Arm oder Bein zeigen.
Die grundlegendste und erste Regel der Behandlung ist die vollständige Aufgabe des Tabakkonsums (Zigaretten, E-Zigaretten, Pfeife). Ohne Raucherentwöhnung wirkt kein Medikament. Medizinisch werden gefäßerweiternde Medikamente verabreicht, und in geeigneten Fällen werden die Gefäße durch die chirurgische Durchtrennung sympathischer Nerven (Sympathektomie) entspannt.
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