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Çakırtepe Hastanesi
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Bullöses Pemphigoid

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zum Bullösen Pemphigoid

Das bullöse Pemphigoid ist eine seltene Autoimmunerkrankung der Haut, die dadurch entsteht, dass das Immunsystem fälschlicherweise das Bindegewebe unter der Haut angreift, und die meist ältere Menschen betrifft. Sie verursacht starken Juckreiz und große flüssigkeitsgefüllte Blasen (Bullen) auf der Haut. In unserer Dermatologie-Klinik werden die Ausschläge durch die Behandlung mit immunsupprimierenden systemischen Kortikosteroiden und Immunsuppressiva unter Kontrolle gebracht.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist das bullöse Pemphigoid?

Es ist eine chronische Hauterkrankung, bei der sich große, pralle, wassergefüllte Blasen auf der Haut bilden, weil die körpereigenen Abwehrzellen die Proteine angreifen, die die Hautschichten zusammenhalten.

Bei wem tritt es auf?

Die Krankheit tritt meist bei älteren Erwachsenen über 60 Jahren auf. Dass sie bei Kindern und jungen Erwachsenen auftritt, ist sehr selten.

Was sind die Symptome?

Die Krankheit beginnt Wochen vor dem Auftreten der Blasen mit ekzemähnlichen Rötungen und starkem Juckreiz. Später bilden sich an Armen, Beinen und am Bauch pralle Flüssigkeitsansammlungen (Bullen), die nur schwer aufplatzen.

Ist es eine ansteckende Krankheit?

Absolut nicht. Da das bullöse Pemphigoid nicht durch eine Infektion (Keime) verursacht wird, wird es weder durch Berührung noch durch gemeinsame Benutzung von Gegenständen von Mensch zu Mensch übertragen.

Wie wird es diagnostiziert?

Ein Dermatologe entnimmt ein kleines Stück der betroffenen Haut (Biopsie), und die endgültige Diagnose wird im Labor mithilfe einer speziellen Färbetechnik, der direkten Immunfluoreszenz (DIF), gestellt, um Autoantikörper unter der Haut nachzuweisen.

Wie wird es behandelt?

Je nach Schwere der Erkrankung werden Cremes mit hochdosiertem Kortison (Steroid) oder kortisonhaltige Tabletten verschrieben. Bei der Langzeitbehandlung werden weitere immunregulierende Medikamente (Immunsuppressiva) hinzugefügt, um die Nebenwirkungen des Kortisons zu verringern.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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