Allgemeine Informationen zum Bullösen Pemphigoid
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist eine chronische Hauterkrankung, bei der sich große, pralle, wassergefüllte Blasen auf der Haut bilden, weil die körpereigenen Abwehrzellen die Proteine angreifen, die die Hautschichten zusammenhalten.
Die Krankheit tritt meist bei älteren Erwachsenen über 60 Jahren auf. Dass sie bei Kindern und jungen Erwachsenen auftritt, ist sehr selten.
Die Krankheit beginnt Wochen vor dem Auftreten der Blasen mit ekzemähnlichen Rötungen und starkem Juckreiz. Später bilden sich an Armen, Beinen und am Bauch pralle Flüssigkeitsansammlungen (Bullen), die nur schwer aufplatzen.
Absolut nicht. Da das bullöse Pemphigoid nicht durch eine Infektion (Keime) verursacht wird, wird es weder durch Berührung noch durch gemeinsame Benutzung von Gegenständen von Mensch zu Mensch übertragen.
Ein Dermatologe entnimmt ein kleines Stück der betroffenen Haut (Biopsie), und die endgültige Diagnose wird im Labor mithilfe einer speziellen Färbetechnik, der direkten Immunfluoreszenz (DIF), gestellt, um Autoantikörper unter der Haut nachzuweisen.
Je nach Schwere der Erkrankung werden Cremes mit hochdosiertem Kortison (Steroid) oder kortisonhaltige Tabletten verschrieben. Bei der Langzeitbehandlung werden weitere immunregulierende Medikamente (Immunsuppressiva) hinzugefügt, um die Nebenwirkungen des Kortisons zu verringern.
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