Allgemeine Informationen zur Castleman-Krankheit
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es handelt sich um eine Krankheit, die durch die abnormale und massive Vergrößerung der Lymphknoten (Drüsen), die Teil des Immunsystems sind, gekennzeichnet ist, obwohl sich in ihnen keine Krebszellen befinden.
Nein, ein Lymphom ist eine Krebsart. Die Castleman-Krankheit ist kein Krebs, verhält sich aber wie ein Lymphom, indem sie die Lymphknoten vergrößert und in fortgeschrittenen Fällen das Risiko für die Entwicklung eines Lymphoms erhöht.
Unizentrisch: Es ist die Vergrößerung eines Lymphknotens in nur einer einzigen Region (z. B. nur am Hals oder in der Brust); es ist gutartiger.
Multizentrisch: Es ist, wenn alle Lymphknoten im Körper gleichzeitig erkranken; es ist die schwere Form, die Fieber und Organversagen verursacht.
Bei der unizentrischen Form liegt meist nur ein schmerzloser tastbarer Knoten vor. Bei der multizentrischen Form treten hohes Fieber, Nachtschweiß, unerklärlicher Gewichtsverlust sowie Leber- und Milzvergrößerung auf.
Eine Lymphknotenvergrößerung wird durch körperliche Untersuchung und Computertomographie (CT) festgestellt. Die endgültige Diagnose wird nur gestellt, indem der vergrößerte Lymphknoten operativ entfernt (Biopsie) und unter einem Pathologiemikroskop untersucht wird.
Bei der unizentrischen Form ist die Krankheit nach der operativen Entfernung dieses einen Lymphknotens vollständig geheilt (geheilt). Bei der multizentrischen (weit verbreiteten) Form werden Medikamente eingesetzt, die das Immunsystem unterdrücken (Kortison, Biologika und manchmal leichte Chemotherapie).
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