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Çakırtepe Hastanesi
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Charcot-Marie-Tooth-Krankheit (CMT)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zur Charcot-Marie-Tooth-Krankheit

Die Charcot-Marie-Tooth-Krankheit (CMT) ist eine erbliche neurologische Erkrankung, die die peripheren Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark betrifft und zu fortschreitendem Muskelschwund, Schwäche und Gefühlsverlust in Armen und Beinen führt. Ein hohes Fußgewölbe und Krallenzehen-Deformitäten sind sehr typisch. In unseren Abteilungen für Neurologie und Orthopädie wird die Bewegungsunabhängigkeit der Patienten durch Physiotherapie, die Verwendung spezieller Orthesen und korrigierende Knochenoperationen unterstützt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist die Charcot-Marie-Tooth-Krankheit (CMT)?

Es ist eine erbliche Neuropathie, bei der Arme und Beine durch genetische Schädigung der peripheren Nerven, die Bewegungsbefehle an die Muskeln leiten und den Tastsinn von den Muskeln zum Gehirn transportieren, allmählich schwächer werden.

Warum entsteht sie?

Sie wird durch die Unfähigkeit, die Proteine, aus denen das Kabel (Axon), das den elektrischen Strom der Nerven leitet, oder die äußere Schutzhülle (Myelin) dieses Kabels besteht, aufgrund einer genetischen Mutation herzustellen oder fehlerhaft herzustellen, verursacht.

Was sind die Symptome?

Sie beginnt meist in der Pubertät an den Füßen. Muskelschwund an den Knöcheln (Storchenbeine), häufiges Stolpern und Fallen, Taubheitsgefühle in den Beinen und im späteren Alter Verlust der Fingerfertigkeit der Hände sind zu beobachten.

Warum entstehen Fußdeformitäten?

Weil die Nerven keine Signale senden können, schwinden die kleinen Muskeln im Fuß. Wenn das Gleichgewicht der Muskeln gestört ist, werden die Fußknochen nach oben gezogen; es entstehen ein sehr hohes Fußgewölbe (Hohlfuß / Pes cavus) und das Einrollen der Zehen (Krallenzehen).

Wie wird sie diagnostiziert?

Eine neurologische Untersuchung und ein EMG (Elektromyographie) stellen fest, dass sich die elektrische Leitung in den Nerven verlangsamt hat. Die endgültige Diagnose wird mit einem genetischen (DNA-) Test gestellt, der die entsprechende Mutation nachweist.

Gibt es eine Behandlung?

Es gibt keine endgültige Heilung für die Krankheit, die den Nervenschaden behebt. Um jedoch das tägliche Leben zu erleichtern, werden Geräte eingesetzt, die das Herabfallen des Fußes verhindern (AFO-Orthesen), sowie Physiotherapie und bei schweren Deformitäten Sehnen-/Knochenoperationen durchgeführt.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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