Allgemeine Informationen über sexuelle Funktionsstörungen
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es handelt sich um anhaltende oder wiederkehrende Schwierigkeiten, die in einer der Phasen des sexuellen Verlangens, der Erregung, des Orgasmus oder der Entspannung auftreten und für die Person belastend sind.
Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hormonelle Ungleichgewichte (niedriger Testosteronspiegel), neurologische Erkrankungen und bestimmte Medikamente (insbesondere Antidepressiva) beeinträchtigen die sexuelle Funktion direkt.
Stress, Versagensängste, Kommunikationsprobleme mit dem Partner, frühere sexuelle Traumata und Depressionen sind die wichtigsten psychologischen Auslöser.
Bei Männern sind es die erektile Dysfunktion (Potenzstörung) und der vorzeitige Samenerguss; bei Frauen sind Libidoverlust (sexuelle Unlust), die Unfähigkeit, einen Orgasmus zu erleben, und Vaginismus (Unmöglichkeit des Geschlechtsverkehrs) die häufigsten Krankheitsbilder.
Es wird eine ausführliche medizinische, psychologische und sexuelle Anamnese des Patienten erhoben. Um körperliche Ursachen auszuschließen, werden Hormonuntersuchungen, Blutzuckermessungen und Becken-/urologische Untersuchungen durchgeführt.
Bei physischen Problemen werden Hormonpräparate oder durchblutungsfördernde Medikamente verschrieben. Bei psychisch bedingten Problemen wird durch eine klinische Sexualtherapie, an der man als Paar teilnimmt, ein dauerhafter Erfolg erzielt.
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