Allgemeine Informationen über Knochenzysten bei Kindern
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist die Bildung flüssigkeitsgefüllter Kammern in der inneren Struktur des Knochens aufgrund eines zellulären Fehlers während der Wachstumsphase, was den Knochen in diesem Bereich schwächt.
Eine einfache Knochenzyste ist mit klarer Gelenkflüssigkeit gefüllt und wächst langsam. Eine aneurysmatische Knochenzyste hingegen ist mit Blutseen gefüllt, dehnt den Knochen schnell aus und ist ein aggressiverer, aber gutartiger Tumor.
Absolut nicht. Diese Zysten sind völlig gutartig, streuen nicht in andere Organe (keine Metastasen) und bedrohen nicht das Leben des Kindes.
Da die Zyste das Innere des Knochens förmlich aushöhlt, wird die Knochenwand so dünn wie eine Eierschale. Selbst ein leichtes Stolpern beim Laufen des Kindes kann dazu führen, dass der geschwächte Knochen bricht (pathologische Fraktur).
Da sie meist keine Schmerzen verursacht, bleibt sie unbemerkt, bis ein Bruch auftritt. Auf dem Röntgenbild nach dem Bruch ist der Hohlraum im Knochen deutlich zu erkennen; für genauere Details wird ein MRT gemacht.
Kleine Zysten mit geringem Bruchrisiko werden lediglich beobachtet (die Zyste kann sich im Zuge des Knochenwachstums verknöchern). Liegt ein Bruch vor oder ist die Zyste sehr groß, wird unter OP-Bedingungen Kortison/Knochenmark in sie injiziert, oder sie wird chirurgisch ausgeschabt und mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt.
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