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Hinken bei Kindern

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über das Hinken bei Kindern

Hinken oder eine gestörte Gangart bei Kindern kann ein Symptom für zahlreiche orthopädische oder neurologische Probleme sein, die von einer einfachen Muskelzerrung über Infektionen und Wachstumsschmerzen bis hin zu schweren Hüftproblemen reichen. Insbesondere Hinken, das mit Fieber einhergeht oder tagelang andauert, erfordert eine dringende medizinische Abklärung. In unserer kinderorthopädischen Abteilung wird die Diagnose durch detaillierte Untersuchung, Ultraschall und Röntgen gestellt und eine auf die Ursache abgestimmte Behandlung geplant.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.

Die häufigste Ursache sind Fußverstauchungen oder leichte Traumata beim Spielen. Vorübergehende toxische Synovitis (Hüftschnupfen), Gelenkinfektionen (septische Arthritis) und Erkrankungen der Hüftknochen (Morbus Perthes, Epiphyseolysis capitis femoris) sind jedoch ebenfalls ernstzunehmende Ursachen für das Hinken.

Es ist die häufigste Ursache für Hinken im Kindesalter. Sie entsteht in der Regel durch Flüssigkeitsansammlung im Hüftgelenk einige Wochen nach einer Infektion der oberen Atemwege (Grippe) und heilt mit Ruhe von selbst aus.

Wenn das Kind hinkt oder sein Bein gar nicht belasten kann und dies von hohem Fieber, Rötungen oder starken Schmerzen begleitet wird, sollte bei Verdacht auf eine Gelenkinfektion (septische Arthritis) dringend ein Orthopäde aufgesucht werden.

Es ist eine Erkrankung bei Kindern im Alter von 4 bis 10 Jahren (insbesondere bei Jungen), bei der es durch eine vorübergehende Durchblutungsstörung des Hüftgelenks (Hüftkopf) zum Absterben (Nekrose) und zur Verformung des Knochens kommt. Sie beginnt mit einem schmerzlosen Hinken.

Bei der ärztlichen Untersuchung werden Gangbild und Gelenkbeweglichkeit des Kindes beurteilt. Bei Verdacht auf Knochen-/Frakturprobleme wird ein Röntgenbild angefertigt, bei Flüssigkeitsansammlungen im Gelenk oder Infektionen kommen Ultraschall und Bluttests (wie CRP) zum Einsatz.

Die Behandlung variiert je nach Ursache. Bei Traumata werden Schienung und Ruhe verordnet, bei Hüftschnupfen einfache Schmerzmittel, bei einer Infektion eine dringende chirurgische Spülung und Antibiotika, bei Hüfterkrankungen wie Morbus Perthes werden langfristige Orthesen oder Operationen eingesetzt.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.

In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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