Allgemeine Informationen über das Cushing-Syndrom
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist eine Störung des Körpergleichgewichts infolge eines abnorm hohen Cortisolspiegels im Blut. Cortisol wird von den Nebennieren gebildet und ist als 'Stresshormon' bekannt.
Die häufigste äußere Ursache ist die langfristige Einnahme hochdosierter 'Kortison'-Medikamente aufgrund von Krankheiten wie Rheuma oder Asthma. Die innere Ursache ist die Entwicklung von Tumoren in der Hypophyse oder den Nebennieren, die die Cortisolproduktion anregen.
Fettansammlungen, die sich nur auf den Rumpf beschränken (Arme und Beine bleiben dünn), ein rundes und gerötetes Gesicht (Vollmondgesicht), Fettansammlung im Nacken (Stiernacken/Witwenbuckel), breite violette Dehnungsstreifen am Bauch sowie Muskelschwäche.
Ein Cortisolüberschuss führt zu Diabetes (Zuckerkrankheit), starkem Bluthochdruck, Knochenschwund (Osteoporose), Menstruationsstörungen bei Frauen und psychischen Belastungen (Depressionen).
Der Cortisolspiegel wird im 24-Stunden-Urin oder im Speichel gemessen. Mithilfe von Bluttests werden spezielle Hormontests durchgeführt, um zu prüfen, ob die Cortisolausschüttung unterdrückt werden kann. Bei Verdacht auf einen Tumor wird ein MRT angeordnet.
Ist die Ursache auf die Einnahme von Medikamenten zurückzuführen, wird die Medikamentendosis, wenn möglich, unter ärztlicher Aufsicht langsam reduziert. Wird das Problem durch einen Tumor (Hypophysen- oder Nebennierentumor) verursacht, bietet die chirurgische Entfernung der Gewebemasse eine endgültige Heilung.
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