Allgemeine Informationen über Diabetes Insipidus
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es handelt sich um eine Erkrankung, bei der der Körper seinen Wasserhaushalt nicht aufrechterhalten kann, was dazu führt, dass die Person kontinuierlich übermäßige Mengen an wässrigem (verdünntem) Urin produziert und folglich ein ständiges Bedürfnis verspürt, Wasser zu trinken.
Obwohl sich die Namen ähneln, funktionieren sie über völlig unterschiedliche Mechanismen. Beim normalen Diabetes ist der Blutzucker hoch und Zucker wird im Urin ausgeschieden. Bei Diabetes Insipidus ist der Blutzucker völlig normal und es befindet sich kein Zucker im Urin; das Problem ist ausschließlich die Unfähigkeit, 'Wasser zurückzuhalten'.
Er entsteht, wenn die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) im Gehirn geschädigt ist und kein ADH-Hormon produzieren kann (Zentraler DI) oder wenn die Nieren so erkrankt sind, dass sie auf das vorhandene Hormon nicht reagieren können (Nephrogener DI).
Urinproduktion, die bei 3-4 Litern pro Tag beginnt und bis zu 20 Liter erreichen kann (Polyurie), häufiges nächtliches Erwachen, um zur Toilette zu gehen, und ein ständiges Verlangen, eiskaltes Wasser zu trinken (Polydipsie).
Die Blut- und Urinkonzentration (Osmolalität) des Patienten wird gemessen. Um die Diagnose zu bestätigen, wird ein 'Durstversuch' durchgeführt, bei dem dem Patienten unter medizinischer Aufsicht stundenlang Wasser entzogen wird. Bei Bedarf wird ein MRT der Hypophyse angefertigt.
Bei der gehirnbedingten (zentralen) Form wird das fehlende ADH-Hormon von außen als Nasenspray oder Tablette (Desmopressin) zugeführt. Bei der nierenbedingten Form werden spezielle harntreibende Medikamente (Diuretika) und eine Salzeinschränkung angewendet.
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