Allgemeine Informationen über Zungenkrebs
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist die häufigste Form der Mundhöhlenkarzinome, bei der sich die Plattenepithelzellen, die die Zungenoberfläche bedecken, unkontrolliert vermehren und eine schmerzhafte Masse oder eine offene Wunde bilden.
Alle Tabakprodukte (Zigaretten, Pfeifen), übermäßiger Alkoholkonsum, ständige Reizung der Zunge durch scharfe, abgebrochene Zähne oder schlecht sitzende Prothesen sowie Infektionen mit dem Humanen Papillomavirus (HPV).
Schmerzhafte offene Wunden auf der Zunge, die länger als 2-3 Wochen nicht heilen und zu Blutungen neigen; dicke weiße/rote Flecken auf der Zunge, Kau- und Schluckbeschwerden sowie geschwollene Lymphknoten am Hals.
Einfache Aphthen sind sehr schmerzhaft, heilen jedoch innerhalb von 7-10 Tagen von selbst ab und verschwinden. Ein Krebsgeschwür hingegen heilt auch nach Monaten nicht, wird allmählich größer und erzeugt ein Gefühl von Verhärtung (wie ein Knoten) im Gewebe.
Nach einer Untersuchung durch einen HNO-Arzt wird unter örtlicher Betäubung ein kleines Gewebestück (Biopsie) von der verdächtigen Läsion auf der Zunge entnommen und zur pathologischen Untersuchung geschickt, um eine endgültige Diagnose zu stellen.
Im Frühstadium wird der krebsbefallene Bereich chirurgisch mit einem Sicherheitsabstand zum gesunden Gewebe entfernt. Je nach Ausbreitung der Krankheit werden auch die Lymphknoten im Hals ausgeräumt. In fortgeschrittenen Fällen wird nach der Operation eine Strahlentherapie und Chemotherapie durchgeführt.
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