Allgemeine Informationen über den Zahnabszess
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist die Entstehung einer Infektion und einer Eitertasche im Kieferknochen, wenn das lebende Gewebe im Inneren des Zahns abstirbt und Bakterien den Kieferknochen erreichen.
Unbehandelte tiefe Karies, gebrochene/gerissene Zähne, Zahnfleischentzündungen oder vorausgegangene fehlerhafte Wurzelbehandlungen bereiten den Weg für Bakterien, zur Wurzelspitze hinabzusteigen.
Pochender Schmerz, der beim Kauen oder Berühren zunimmt, extreme Empfindlichkeit gegenüber Heißem und Kaltem, Schwellungen im Wangen-/Kieferbereich des betroffenen Zahns, Mundgeruch, vergrößerte Lymphknoten und Fieber.
Ein Abszess heilt nicht von selbst. Die Infektion kann den Kieferknochen auflösen und sich in die Nebenhöhlen oder den Hals ausbreiten. Wenn sie in die Blutbahn gelangt (Sepsis), kann dies zu schwerwiegenden, lebensbedrohlichen Folgen führen.
Die Diagnose erfolgt durch eine körperliche Untersuchung durch den Zahnarzt und eine intraorale (periapikale) Röntgenaufnahme, auf der eine dunkle Läsion (Abszesshöhle) an der Wurzelspitze festgestellt wird.
Zunächst wird die akute Infektion mit Antibiotika unterdrückt. Ist der Zahn noch zu retten, wird das Zahninnere durch eine Wurzelbehandlung gereinigt; ist das Zahngewebe zu stark zerstört, wird der Zahn gezogen und der Eiter abgeleitet (drainiert).
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