Allgemeine Informationen über Zähneknirschen
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist die Gewohnheit, bei der sich die Kaumuskeln außerhalb der Kontrolle der Person, im Wachzustand oder im Schlaf, anspannen und die Zähne mit übermäßiger Kraft zusammenpressen und aneinander reiben.
Intensiver Stress, Wut und Angst im Alltag sind die häufigsten psychologischen Ursachen. Darüber hinaus sind Fehlbisse (Okklusionsstörungen), Schlafapnoe und übermäßiger Koffeinkonsum physiologische Auslöser.
Es führt zur Abflachung und Rissbildung des Zahnschmelzes, zur Verkürzung der Zähne, zu Kälteempfindlichkeit an den Zähnen, zur Schädigung des Kiefergelenks (CMD) und zur Vergrößerung des Massetermuskels, wodurch die Gesichtsform quadratischer wirkt.
Ja. Die Kiefer- und Schläfenmuskulatur, die die ganze Nacht über ununterbrochen angespannt ist, reichert Milchsäure an und verkrampft. Dieser Zustand verursacht beim morgendlichen Aufwachen starke Muskelschmerzen im Gesichts-, Schläfen- und Nackenbereich.
Der Zahnarzt erkennt die Abflachung und die Abnutzungsfacetten auf den Kauflächen der Zähne. Zudem wird beim Abtasten der Kiefermuskulatur des Patienten eine deutliche Empfindlichkeit und Vergrößerung festgestellt.
Um die Zähne vor Abrieb zu schützen und das Gelenk zu entlasten, wird eine transparente 'Aufbissschiene' (Knirscherschiene) angefertigt, die auf den Gebissabdruck des Patienten abgestimmt ist. Eine 'Botox'-Injektion in die Massetermuskulatur, um deren übermäßige Kontraktion zu stoppen, ist die wirksamste und modernste Behandlungsmethode.
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