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Çakırtepe Hastanesi
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Dyspepsie (Verdauungsstörung)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Dyspepsie

Dyspepsie (Verdauungsstörung) ist ein Verdauungsproblem, das sich durch Völlegefühl, Blähungen, Blähbauch, frühe Sättigung, Sodbrennen oder Schmerzen im oberen Teil des Magens äußert. Sie kann durch eine organische Erkrankung wie ein Magengeschwür oder eine Gastritis verursacht werden, aber auch rein funktionell (ohne erkennbare Ursache) aufgrund von Stress oder Ernährungsgewohnheiten auftreten. In unserer gastroenterologischen Abteilung wird die Ursache durch endoskopische Untersuchungen ermittelt und eine individuell abgestimmte Behandlung geplant.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist Dyspepsie (Verdauungsstörung)?

Es ist das Gefühl von Verdauungsschwierigkeiten, Schmerzen und Unwohlsein, das direkt im oberen Bereich des Magens (Epigastrium) empfunden wird und nicht vom Darm oder anderen Organen ausgeht.

Was ist der Unterschied zwischen funktioneller und organischer Dyspepsie?

Wird bei einer Endoskopie und durch Tests ein physischer Schaden im Magen wie ein Geschwür (Ulkus), ein Tumor oder eine Gastritis festgestellt, spricht man von organischer Dyspepsie; wenn alle Befunde normal sind, die Beschwerden aber weiterhin bestehen, nennt man dies funktionelle Dyspepsie.

Was sind die Symptome?

Ein plötzliches Völlegefühl und Sättigung bereits nach wenigen Bissen beim Essen, Blähungen im Magen, das Bedürfnis aufzustoßen, Magenkrämpfe/-brennen nach dem Essen und manchmal Übelkeit.

Was sind die Ursachen?

Eine Infektion mit Helicobacter pylori, die übermäßige Einnahme von Schmerzmitteln (NSAR), Stress, Angstzustände, schnelles Essen, eine fettige/scharfe Ernährung, übermäßiger Koffeinkonsum und das Rauchen sind die stärksten Auslöser.

Wann ist sie gefährlich (Warnsignale)?

Wenn Dyspepsie-Beschwerden von ungewolltem Gewichtsverlust, Schluckbeschwerden, schwarzem oder blutigem Stuhl sowie anhaltendem Erbrechen begleitet werden, muss wegen des Risikos auf Magenkrebs dringend ein Arzt aufgesucht werden.

Wie wird sie behandelt?

Wenn Bakterien (H. pylori) im Magen vorhanden sind, wird eine Antibiotikatherapie durchgeführt. Liegt kein organisches Problem vor, werden die Beschwerden mit Protonenpumpenhemmern (PPI, Magenschutz), die die Magensäure regulieren, Verdauungsenzymen sowie Stressbewältigung/Ernährungsumstellung unter Kontrolle gebracht.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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