Allgemeine Informationen über Dyspepsie
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist das Gefühl von Verdauungsschwierigkeiten, Schmerzen und Unwohlsein, das direkt im oberen Bereich des Magens (Epigastrium) empfunden wird und nicht vom Darm oder anderen Organen ausgeht.
Wird bei einer Endoskopie und durch Tests ein physischer Schaden im Magen wie ein Geschwür (Ulkus), ein Tumor oder eine Gastritis festgestellt, spricht man von organischer Dyspepsie; wenn alle Befunde normal sind, die Beschwerden aber weiterhin bestehen, nennt man dies funktionelle Dyspepsie.
Ein plötzliches Völlegefühl und Sättigung bereits nach wenigen Bissen beim Essen, Blähungen im Magen, das Bedürfnis aufzustoßen, Magenkrämpfe/-brennen nach dem Essen und manchmal Übelkeit.
Eine Infektion mit Helicobacter pylori, die übermäßige Einnahme von Schmerzmitteln (NSAR), Stress, Angstzustände, schnelles Essen, eine fettige/scharfe Ernährung, übermäßiger Koffeinkonsum und das Rauchen sind die stärksten Auslöser.
Wenn Dyspepsie-Beschwerden von ungewolltem Gewichtsverlust, Schluckbeschwerden, schwarzem oder blutigem Stuhl sowie anhaltendem Erbrechen begleitet werden, muss wegen des Risikos auf Magenkrebs dringend ein Arzt aufgesucht werden.
Wenn Bakterien (H. pylori) im Magen vorhanden sind, wird eine Antibiotikatherapie durchgeführt. Liegt kein organisches Problem vor, werden die Beschwerden mit Protonenpumpenhemmern (PPI, Magenschutz), die die Magensäure regulieren, Verdauungsenzymen sowie Stressbewältigung/Ernährungsumstellung unter Kontrolle gebracht.
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