Allgemeine Informationen über die diabetische Nephropathie
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es handelt sich um eine dauerhafte Nierenschädigung und Niereninsuffizienz, die dadurch verursacht wird, dass Diabetes die feinen Gefäßknäuel zerstört, die für das Herausfiltern von Abfallstoffen in den Nieren verantwortlich sind.
Ein dauerhaft hoher Blutzuckerspiegel wirkt direkt toxisch auf die Nierenzellen und erhöht den Druck in den Blutgefäßen, was dazu führt, dass die Filter einreißen (und Proteine durchlassen).
Die Nieren können über Jahre hinweg unbemerkt Schaden nehmen. Der früheste und wichtigste Befund der Krankheit ist die Ausscheidung von winzigen Mengen an Protein (Albumin) im Urin, die bei Routineuntersuchungen festgestellt wird.
Wenn die Nieren beginnen, nicht mehr ausreichend Wasser auszuscheiden, kommt es zu Schwellungen (Ödemen) an Augenlidern, Händen und Knöcheln, zu steigendem und unkontrollierbarem Blutdruck, Appetitlosigkeit und einem ständigen Gefühl der Erschöpfung.
Die Diagnose wird gestellt, indem die Filterkapazität der Niere (GFR) anhand der Harnstoff-/Kreatininwerte im Blut und des Albumin/Kreatinin-Quotienten im Urin berechnet wird, die bei den Routinekontrollen von Diabetikern überprüft werden.
Der entstandene Schaden lässt sich nicht vollständig rückgängig machen, aber das Fortschreiten kann verlangsamt werden. Die Aufrechterhaltung eines idealen Blutzuckerspiegels, die Einnahme von nierenschützenden Blutdruckmedikamenten (ACE-Hemmer) sowie eine eiweiß- und salzarme Diät sind die wichtigsten Säulen der Behandlung.
Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.



