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Çakırtepe Hastanesi
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Zwerchfellähmung (Zwerchfellparese)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Zwerchfellähmung

Die Zwerchfellähmung ist der Funktionsverlust des Zwerchfells, des wichtigsten Atemmuskels, der die Brusthöhle von der Bauchhöhle trennt. Dieser entsteht durch eine Schädigung des Zwerchfellnervs (Nervus phrenicus), der den Muskel stimuliert. Der Patient leidet unter schwerer Atemnot, insbesondere im Liegen. Nach der Diagnose durch Lungenfunktionstests in unserer Klinik für Thoraxchirurgie wird die Lungenkapazität durch eine operative Zwerchfellraffung (Plikatur) erhöht.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist eine Zwerchfellähmung?

Es ist die Unfähigkeit des Zwerchfells – des Hauptmuskels, der uns das Atmen ermöglicht –, sich zusammenzuziehen und die Lunge nach unten zu ziehen, weil die Nervenleitung zu ihm unterbrochen oder gestört ist.

Was sind die Ursachen?

Eine Schädigung des Nervus phrenicus bei Operationen am offenen Herzen ist die häufigste Ursache. Darüber hinaus können Hals-/Brusttraumata, Rückenmarksverletzungen, Virusinfektionen und Lungentumore, die auf den Nerv drücken, zu einer Lähmung führen.

Was sind die Symptome?

Einseitige Lähmungen können manchmal symptomlos verlaufen. In ausgeprägten Fällen kommt es jedoch zu einem Abfall der Belastbarkeit, häufigem Seufzen und einem Gefühl des Erstickens (Orthopnoe), das besonders im Liegen auftritt, wenn die Bauchorgane auf die Lunge drücken.

Ist ein Beatmungsgerät erforderlich?

Wenn die Lähmung beide Seiten des Zwerchfells betrifft (bilaterale Parese), kann der Patient aus eigener Muskelkraft nicht mehr genug Luft einatmen und benötigt die Unterstützung eines externen mechanischen Beatmungsgeräts.

Wie wird sie diagnostiziert?

Auf dem Röntgenbild des Brustkorbs ist zu erkennen, dass eine Seite des Zwerchfellmuskels erhöht bleibt. Die endgültige Diagnose wird mit einer Durchleuchtung (Fluoroskopie) gestellt, die zeigt, ob sich das Zwerchfell beim Ein- und Ausatmen des Patienten bewegt oder nicht.

Wie wird sie behandelt?

In leichten Fällen werden Atemübungen und Schlafüberwachungsgeräte (CPAP) eingesetzt. Bei Patienten mit schwerer Atemnot zieht die Thoraxchirurgie den erschlafften Muskel nach unten und vernäht/strafft ihn (Plikatur-Operation).

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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