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Çakırtepe Hastanesi
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Dumping-Syndrom (Sturzentleerung)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über das Dumping-Syndrom

Das Dumping-Syndrom bezeichnet einen Zustand, bei dem die Nahrung (insbesondere zuckerreiche Speisen) aus dem Magen unverdaut und zu schnell in den Dünndarm entleert ('gestürzt') wird. Es tritt am häufigsten nach bariatrischen Eingriffen wie Schlauchmagen- oder Magenbypass-Operationen auf. Es geht mit Herzklopfen und Durchfall nach dem Essen einher. In unseren Ernährungs- und Diät-Polikliniken wird es durch personalisierte Ernährungsberatung erfolgreich kontrolliert.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist das Dumping-Syndrom?

Es ist ein Zustand, bei dem die gegessene Nahrung plötzlich und in großen Mengen in den Dünndarm übergeht, weil der Magen seine Fähigkeit verloren hat, die Nahrung langsam an den Darm weiterzuleiten (Speicherfunktion).

Was sind die Ursachen?

Es entsteht durch die Veränderung der anatomischen Struktur nach Adipositas-Operationen (bariatrische Chirurgie), bei denen ein Teil oder der gesamte Magen entfernt wird, sowie nach Magengeschwür- oder Speiseröhren-Operationen.

Was sind die Symptome des Frühdumpings?

Unmittelbar nach dem Essen (innerhalb von 15-30 Minuten) kommt es zu starkem Völlegefühl im Magen, Krämpfen, schwerem Durchfall, Übelkeit, Herzklopfen, Gesichtsrötung und Schweißausbrüchen.

Was sind die Symptome des Spätdumpings?

Es tritt 1 bis 3 Stunden nach einer Mahlzeit auf. Da der plötzlich in den Darm gelangende hohe Zuckergehalt die Bauchspeicheldrüse zwingt, übermäßig viel Insulin auszuschütten, kommt es zu Zittern, Heißhungergefühl und Hypoglykämie-Anfällen (Unterzuckerung).

Wie wird es diagnostiziert?

Die Diagnose stützt sich weitgehend auf die Anamnese der Magenoperation des Patienten und die klinischen Symptome. In erforderlichen Fällen wird die Blutzuckerreaktion mit oralen Glukosetoleranztests (Zuckerbelastungstest) gemessen.

Wie wird es behandelt?

Das Geheimnis liegt ganz in der Ernährung. Statt 3 großer Mahlzeiten am Tag sollten 6 kleine Mahlzeiten eingenommen werden. Raffinierter Zucker ist zu vermeiden, die Flüssigkeitsaufnahme sollte auf 30 Minuten vor oder nach den Mahlzeiten beschränkt werden (kein Wassertrinken zum Essen), und die Ernährung sollte eiweißbetont sein.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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