Allgemeine Informationen über den Dunning-Kruger-Effekt
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist eine psychologische Illusion oder kognitive Voreingenommenheit, bei der wenig befähigte Personen ihre Fähigkeiten überschätzen (übertriebenes Selbstvertrauen), während hochbefähigte Personen ihre eigenen Fähigkeiten unterschätzen (Bescheidenheit).
Nein, in der medizinischen Fachliteratur handelt es sich nicht um eine psychiatrische Erkrankung oder eine psychische Störung, die behandelt werden muss. Es ist ein soziologischer Fehler in der Fähigkeit des menschlichen Geistes zur Selbsteinschätzung.
Die Person ist nicht in der Lage, ihr eigenes fehlendes Wissen zu erkennen, sie spielt die Expertise anderer herunter, gesteht eigene Fehler nicht ein und fällt absolute Urteile wie eine Autorität in einem Bereich, in dem sie nicht ausgebildet ist.
Das menschliche Gehirn benötigt ein gewisses Mindestmaß an Wissen zu einem Thema, um überhaupt erkennen zu können, wie wenig es weiß. Ohne dieses Wissen kann die Person das Ausmaß ihrer 'Unwissenheit' nicht wahrnehmen.
Er kann am Arbeitsplatz zu Problemen bei der Leistungsbewertung, zu unharmonischer Teamarbeit und in zwischenmenschlichen Beziehungen zu destruktiven Diskussionen führen. Denn die Person weist Kritik zurück und verschließt sich der eigenen Weiterentwicklung.
Man kann der Person helfen, ihre Grenzen zu erkennen, indem man sie ständig zum Lernen ermutigt, konstruktives und objektives Feedback (Leistungsbewertungen) gibt und 'Awareness'-Trainings (Schulungen zur Selbstwahrnehmung) anbietet.
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