Allgemeine Informationen über die Dupuytren-Kontraktur
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist ein Zustand, bei dem sich die Struktur der dreieckigen dünnen Membran (Faszie) unter der Haut der Handfläche verschlechtert, Knötchen (Knoten) und dicke Stränge bildet und die Finger in die Handfläche zieht.
Die genaue Ursache ist unbekannt; eine sehr hohe genetische Vererbung ist jedoch erwiesen. Sie tritt häufig bei Menschen nordeuropäischer Abstammung, älteren Männern, Diabetikern und Rauchern auf. Sie hat nichts mit körperlicher Arbeit (Handarbeit) zu tun.
Sie beginnt mit der Bildung schmerzloser, harter kleiner Knoten in der Handfläche. Im Laufe der Jahre entwickeln sich diese Knoten zu Strängen und verhindern, dass die Finger vollständig flach auf eine Oberfläche (z. B. einen Tisch) gelegt werden können.
Die Krankheit verläuft in der Regel schmerzfrei. Das größte Problem ist nicht der Schmerz, sondern die körperliche Einschränkung, die die Person beim Gesichtwaschen, Handschuheanziehen oder Händeschütteln erfährt, da die Finger gekrümmt bleiben.
Eine körperliche Untersuchung durch einen Spezialisten für Handchirurgie reicht für die Diagnose aus. Der Zug in der Handfläche, die gebildeten harten Stränge und der Winkelverlust in den Fingergelenken sind klinisch leicht zu erkennen.
Ein Eingriff erfolgt, wenn die Krümmung ein Ausmaß erreicht, das die täglichen Verrichtungen stört. Die gespannten Stränge werden mit einer Nadel durchtrennt oder die verhärteten Gewebe (Faszien) werden durch einen chirurgischen Eingriff vollständig entfernt, um die Finger wieder zu befreien.
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