Allgemeine Informationen über Elektrolyt-Ungleichgewicht
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Elektrolyte sind Mineralien (Natrium, Kalium usw.), die, wenn sie in Körperflüssigkeiten gelöst sind, eine elektrische Ladung tragen. Sie steuern jede zelluläre Aktivität, vom Herzschlag über die Nervenleitung bis hin zur Muskelkontraktion.
Übermäßiger Flüssigkeitsverlust (Dehydration) durch Erbrechen oder Durchfall, blutdrucksenkende/wassertreibende Medikamente (Diuretika), Nierenfunktionsstörungen und Mangelernährung stören dieses Gleichgewicht.
Es ist ein extremer Abfall des Natriumspiegels im Blut. Wenn der Natriumspiegel sinkt, strömt Wasser in die Zellen ein und lässt die Gehirnzellen anschwellen. Dies führt zu Verwirrtheit, Kopfschmerzen und in schweren Fällen zum Koma.
Kalium ist für die elektrische Reizleitung des Herzmuskels von entscheidender Bedeutung. Ein zu niedriger (Hypokaliämie) oder zu hoher (Hyperkaliämie) Kaliumspiegel im Blut verursacht tödliche Rhythmusstörungen, die das Herz direkt zum Stillstand bringen können.
Mit einem einfachen klinisch-chemischen Bluttest, der bei einem Patienten durchgeführt wird, der mit Beschwerden wie Erschöpfung und Krämpfen vorstellig wird, lässt sich der Gehalt der Mineralien in Milliäquivalent pro Liter (mval/l oder mmol/l) genau messen.
In leichten Fällen wird das Problem durch Ernährungsumstellungen und orale (Tabletten-) Behandlungen gelöst. In Notfällen mit schweren Symptomen wird der Patient stationär aufgenommen und die fehlenden Elektrolyte werden langsam über intravenöse Infusionen (IV) zugeführt.
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