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Çakırtepe Hastanesi
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Morbus Fabry (Fabry-Syndrom)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Morbus Fabry

Morbus Fabry ist eine lysosomale Speicherkrankheit, die aus einem genetischen Mangel des Enzyms Alpha-Galaktosidase A resultiert, das Fettsäuren in den Zellen abbaut, was zur Ansammlung von schädlichen Substanzen in Geweben (Herz, Nieren, Nerven) führt. Die Krankheit geht mit brennenden Schmerzen an Händen und Füßen einher. Durch Enzymersatztherapien (ERT), die unter der Begleitung unserer Nephrologen und Humangenetiker durchgeführt werden, wird die Organschädigung verlangsamt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist Morbus Fabry?

Es handelt sich um eine Erbkrankheit, bei der der Körper das Enzym zur Spaltung und Entsorgung eines Fettmoleküls namens 'GL-3' (Sphingolipid) in der Zelle nicht produzieren kann, sodass sich diese Abfallstoffe in den Gefäßwänden ansammeln und die Organe verstopfen.

Wie wird es vererbt (bei wem tritt es auf)?

Die Vererbung erfolgt X-chromosomal-gebunden. Aus diesem Grund leiden Männer unter allen Symptomen und den schweren Formen der Krankheit, während Frauen in der Regel Überträgerinnen (Konduktorinnen) sind oder eine mildere Form der Erkrankung aufweisen.

Was sind die Symptome?

Schwere, anfallsartig auftretende brennende Schmerzen in Händen und Füßen im Kindesalter (insbesondere nach Stress, Fieber und körperlicher Anstrengung), mangelndes Schwitzen (Hypohidrose) und kleine rote/dunkle Hautflecken (Angiokeratome), die rund um den Bauchnabel und die Knie auftreten.

Wie schädigt es die Organe?

Die angesammelten Fettmoleküle verstopfen mit der Zeit die Kapillargefäße der Nieren und führen zu einem dialysepflichtigen Nierenversagen; sie verdicken das Herz, was zu Herzinfarkten führt, und verstopfen die Blutgefäße im Gehirn, was bereits in jungen Jahren zu Schlaganfällen (Lähmungen) führt.

Wie wird es diagnostiziert?

Bei Männern sichert der Nachweis eines 'Alpha-Galaktosidase A'-Enzymspiegels nahe null im Blut die Diagnose. Da der Enzymspiegel bei Frauen normal sein kann, wird die endgültige Diagnose durch genetische Tests (GLA-Genmutation) gestellt.

Gibt es eine Heilung?

Um das Fortschreiten der Krankheit aufzuhalten, wird dem Patienten das Enzym, das der Körper nicht herstellen kann, regelmäßig von außen über die Vene zugeführt (Enzymersatztherapie - ERT). Darüber hinaus werden oral einzunehmende Chaperon-Medikamente der neuen Generation eingesetzt, die die Einlagerung verhindern.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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