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Çakırtepe Hastanesi
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Fahr-Syndrom (Morbus Fahr)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über das Fahr-Syndrom

Das Fahr-Syndrom ist eine seltene neurologische Erkrankung, die durch Kalkablagerungen (Verkalkungen) in den Gefäßwänden der Basalganglien – den für die Bewegungssteuerung verantwortlichen Hirnregionen – gekennzeichnet ist. Es äußert sich durch verlangsamte Bewegungen, Muskelsteifheit, Zittern und kognitiven Abbau. In unserer Neurologie-Klinik werden symptomatische und unterstützende Behandlungen angewandt, um die Lebensqualität der Patienten zu erhalten.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist das Fahr-Syndrom?

Es ist eine genetische Erkrankung, bei der abnormale Kalkablagerungen (Kalzifikationen) zwischen den Zellen und in den Gefäßwänden entstehen, insbesondere in den Gehirnregionen, die die motorischen Funktionen steuern (Basalganglien).

Warum kommt es zur Verkalkung?

Selbst wenn der Kalziumspiegel im Blut oder anderswo im Körper völlig normal ist, fallen diese Mineralien aufgrund von genetischen Mutationen in den Mechanismen der Gehirnzellen zur Ausscheidung/Verarbeitung von Kalzium ausschließlich im Gehirn aus.

Was sind die Symptome?

Der sich im Laufe der Zeit ansammelnde Kalk schädigt die Gehirnzellen. Es treten Gangunsicherheit (Ataxie), unwillkürliche Bewegungen, Sprachstörungen, Muskelsteifheit (Rigor), Krampfanfälle sowie Persönlichkeits- und Gedächtnisveränderungen auf.

Ähnelt es der Parkinson-Krankheit?

Ja. Da die Region, in der die Verkalkung stattfindet, auch das Zentrum ist, das bei der Parkinson-Krankheit betroffen ist, sind Parkinson-ähnliche Symptome wie ein maskenhaftes Gesicht, verlangsamte Bewegungen (Bradykinesie) und Zittern (Tremor) auch beim Fahr-Syndrom sehr häufig.

Wie wird es diagnostiziert?

Nach einer neurologischen Untersuchung wird die Diagnose leicht gestellt, indem auf einer Computertomographie (CT) des Gehirns symmetrische Verkalkungen (als weiße Aufhellungen) tief im Gehirn auf beiden Seiten festgestellt werden.

Wie wird es behandelt?

Es gibt keine spezifische medikamentöse Therapie, die die Verkalkung im Gehirn auflöst oder rückgängig macht. Die Behandlung zielt ausschließlich darauf ab, die auftretenden Symptome (Parkinson-artige Krämpfe, Anfälle, psychiatrische Probleme) mit geeigneten Medikamenten zu lindern und den Patienten durch Physiotherapie mobil zu halten.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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