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Çakırtepe Hastanesi
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Fanconi-Syndrom

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über das Fanconi-Syndrom

Das Fanconi-Syndrom ist eine seltene Nierenerkrankung, bei der die Tubuli in den Filtereinheiten der Nieren ihre Funktion verlieren, was dazu führt, dass wichtige Substanzen wie Glukose, Aminosäuren und Phosphat nicht ins Blut rückresorbiert werden können und über den Urin ausgeschieden werden. Dies führt zu Knochenschwäche und Wachstumsverzögerungen. In unserer Nephrologie-Klinik werden unterstützende Behandlungen mit Flüssigkeits- und Mineralstoffersatz durchgeführt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist das Fanconi-Syndrom?

Es ist eine Resorptionsstörung, bei der mikroskopisch kleine Kanäle in den Nieren, die sogenannten Tubuli, ihre Aufgabe nicht erfüllen können, was dazu führt, dass Wasser, Glukose, Phosphat und Aminosäuren, die der Körper benötigt, über den Urin verloren gehen.

Was sind die Ursachen?

Die Krankheit kann durch angeborene genetische Mutationen (z. B. Zystinose) entstehen; sie kann sich aber auch später durch den Kontakt mit Schwermetallen, bestimmten Krebsmedikamenten oder durch die Einnahme von abgelaufenen Antibiotika (Tetracyclin) entwickeln.

Was sind die Symptome?

Bei Kindern kommt es zu Wachstumsverzögerungen, Knochenverbiegung und -schwäche (Rachitis), übermäßigem Wasserlassen (Polyurie), ständigem Durst, Muskelschwäche und einer Übersäuerung des Blutes (Azidose).

Ist es das Gleiche wie die Fanconi-Anämie?

Nein, auch wenn sich die Namen sehr ähnlich sind, handelt es sich um unterschiedliche Krankheiten. Die Fanconi-Anämie ist eine Bluterkrankung, die zu einem Versagen des Knochenmarks führt; das Fanconi-Syndrom hingegen ist eine Funktionsstörung der Nieren.

Wie wird es diagnostiziert?

Es wird diagnostiziert, indem bei Blutuntersuchungen ein niedriger Phosphat- und Kaliumspiegel und bei Urinuntersuchungen Zucker (Glukose) und Aminosäuren im Urin festgestellt werden, obwohl der Blutzucker normal ist.

Wie wird es behandelt?

Es gibt kein Medikament, das die Krankheit vollständig heilt. Die Hauptbehandlung besteht darin, das mit dem Urin verlorene Natrium, Kalium, Phosphat und Bikarbonat intravenös (über eine Infusion) oder oral (über den Mund) wieder zuzuführen und Vitamin D für die Knochengesundheit zu verabreichen.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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