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Çakırtepe Hastanesi
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Pruritus vulvae (Juckreiz im Intimbereich)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Pruritus vulvae

Pruritus vulvae ist ein starkes Juckgefühl an den äußeren weiblichen Geschlechtsorganen (Vulva), das so intensiv sein kann, dass es das tägliche Leben und den Schlaf der Betroffenen stört. Er kann durch Pilzinfektionen, allergische Reaktionen oder Trockenheit in den Wechseljahren (Menopause) verursacht werden. In unserer Gynäkologie-Poliklinik wird die zugrunde liegende Ursache ermittelt und durch lokale Behandlungen und spezifische Medikamente behoben.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist Pruritus vulvae (Juckreiz im Intimbereich)?

Es ist ein unangenehmer, hartnäckiger und andauernder Juckreiz, der an den Schamlippen, die den äußersten Teil der Vagina bilden, um die Klitoris herum und in der Leistengegend spürbar ist.

Was sind die Ursachen?

Vaginale Pilzinfektionen (Candida), Parasiten (Madenwürmer), Trockenheit durch Östrogenabfall in den Wechseljahren und Kontaktekzeme durch synthetische Unterwäsche sind die häufigsten Ursachen.

Haben Reinigungsgewohnheiten einen Einfluss?

Ja. Zu häufiges Waschen des Genitalbereichs mit Seife, Duschgel, die Verwendung von parfümierten Binden oder Feuchttüchern stört die natürliche Schutzflora und das pH-Gleichgewicht der Region und löst Juckreiz aus.

Kann es psychologisch bedingt sein?

Wenn keine körperliche oder infektiöse Ursache gefunden werden kann, ist bekannt, dass psychologische Faktoren wie extremer Stress, Angstzustände und Depressionen einen neurologischen Juckreiz in der Vulvaregion auslösen können.

Wie wird er diagnostiziert?

Bei der gynäkologischen Untersuchung wird das Erscheinungsbild der Vulva (Rötung, Verdickung, Pilzbeläge) beurteilt. Bei Bedarf wird die Diagnose durch eine Abstrichkultur oder eine Biopsie bei hartnäckigen Läsionen gestellt.

Wie wird er behandelt?

Je nach zugrunde liegender Ursache werden Anti-Pilz-Cremes/-Zäpfchen, lokale kortisonhaltige Salben oder östrogenhaltige Cremes bei menopausaler Trockenheit eingesetzt. Das Vermeiden von enger und synthetischer Kleidung sowie das Trockenhalten des Bereichs unterstützen die Heilung.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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