Allgemeine Informationen über Syphilis
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist eine seit jeher bekannte, schleichende bakterielle Infektion, die durch Geschlechtsverkehr übertragen wird und, wenn sie unbehandelt bleibt, sich jahrelang im Körper verbirgt und zu verheerenden Organschäden führt.
Durch direkten Kontakt mit den schmerzlosen Syphilis-Geschwüren an den Genitalien, im Mund oder am Rektum einer infizierten Person beim Geschlechtsverkehr oder während der Schwangerschaft von der Mutter auf das Baby.
Es handelt sich um ein hartes, rundes und vor allem völlig schmerzloses einzelnes Geschwür, das im ersten Stadium der Krankheit an der Ansteckungsstelle (meist Penis oder Vagina) auftritt. Das Geschwür heilt innerhalb von Wochen von selbst ab und verbirgt so die Krankheit.
Im Primärstadium tritt das Geschwür (Schanker) auf. Im Sekundärstadium (Wochen später) zeigen sich juckreizfreie rote Ausschläge am Rumpf, an den Handflächen und Fußsohlen. Im tertiären (Spät-) Stadium beginnt das Bakterium, die Herzklappen und das Gehirn zu zerstören.
Sie wird durch serologische Tests wie VDRL, RPR oder TPHA, die nach Syphilis-Antikörpern im Blut suchen, eindeutig nachgewiesen.
Obwohl die Krankheit sehr ernste Folgen haben kann, ist ihre Behandlung äußerst wirksam. Im Frühstadium wird das Bakterium durch eine einmalige intramuskuläre Penicillin-Injektion vollständig aus dem Körper eliminiert. In fortgeschrittenen Stadien werden die Penicillin-Dosen wiederholt.
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