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Çakırtepe Hastanesi
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Nachtblindheit (Nyktalopie / Retinitis pigmentosa)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Nachtblindheit

Nachtblindheit (Retinitis pigmentosa) ist eine erbliche Augenerkrankung, bei der die lichtempfindlichen Zellen in der Netzhaut (Retina) des Auges infolge einer genetischen Mutation zunehmend zugrunde gehen und die Sehkraft abnimmt. Die Patienten haben besonders bei schwachem Licht oder in der Dunkelheit große Schwierigkeiten beim Sehen. In unserer Augenklinik wird die Lebensqualität der Patienten durch unterstützende Vitamintherapien zur Erhaltung des Gesichtsfeldes und Brillen mit speziellen Filtern gefördert.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist Nachtblindheit (Retinitis pigmentosa)?

Es ist eine langsam fortschreitende genetische Erkrankung, bei der die Stäbchenzellen (Zellen im hinteren Teil des Auges, der Netzhaut, die das Sehen im Dunkeln ermöglichen) aufgrund eines Strukturfehlers ihre Funktion verlieren.

Was sind die Ursachen?

Sie wird meist durch genetische Mutationen verursacht, die von Mutter und Vater vererbt werden. Abgesehen davon können Krankheiten wie ein schwerer Vitamin-A-Mangel, Grauer Star (Katarakt) und Grüner Star (Glaukom) auch sekundär das Nachtsehen beeinträchtigen.

Was sind die Symptome?

Die Krankheit beginnt in der Regel im Kindes- oder Jugendalter. Das erste Symptom sind Schwierigkeiten beim Sehen in der Nacht oder in schwach beleuchteten Umgebungen (wie im Kino). Mit fortschreitender Krankheit verengt sich das seitliche Sehen (peripheres Sehen) und es entsteht ein sogenannter 'Tunnelblick'.

Führt die Krankheit zur Erblindung?

Der Verlauf und die Geschwindigkeit der Krankheit sind von Person zu Person sehr unterschiedlich. Viele Patienten behalten ihr zentrales Sehvermögen über viele Jahre hinweg; in fortgeschrittenen und sehr schweren Stadien kann jedoch die Grenze der gesetzlichen Blindheit erreicht werden.

Wie wird sie diagnostiziert?

Bei der detaillierten Augenhintergrunduntersuchung durch den Augenarzt sind in der Netzhaut charakteristische schwarze Pigmentablagerungen (Knochenkörperchen-Struktur) zu erkennen. Die endgültige Diagnose wird durch Gesichtsfelduntersuchungen und das ERG (Elektroretinogramm), welches die elektrische Aktivität der Netzhaut misst, gestellt.

Gibt es eine Heilung?

Für die genetisch vererbte Form gibt es keine definitive medizinische Heilung, die die Krankheit vollständig aufhält. Um das Fortschreiten zu verlangsamen, werden Vitamin-A- und Omega-3-Präparate verabreicht. Bei einigen speziellen Patienten mit entsprechenden Genmutationen bieten moderne Gentherapien (wie Luxturna) jedoch vielversprechende Ergebnisse.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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