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Çakırtepe Hastanesi
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Leaky-Gut-Syndrom (Durchlässiger Darm)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über das Leaky-Gut-Syndrom

Das Leaky-Gut-Syndrom (durchlässiger Darm) ist ein klinisches Krankheitsbild, bei dem sich die engen Verbindungen (Tight Junctions) zwischen den Zellen der Darmschleimhaut lockern, sodass Toxine, Mikroben und unverdauten Nahrungsbestandteile in den Blutkreislauf gelangen. Dies kann zu systemischen Entzündungen und Autoimmunerkrankungen im Körper führen. In unseren Abteilungen für Gastroenterologie und Ernährungsmedizin wird es nach einer Mikrobiom-Analyse mit speziellen darmsanierenden Diätprogrammen behandelt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist das Leaky-Gut-Syndrom?

Es ist der Zustand, bei dem die Dünndarmwand, die normalerweise nur verdauten Nährstoffen den Übertritt ins Blut ermöglicht, ihre Filterfunktion verliert und schädliche Substanzen in den Blutkreislauf eindringen lässt.

Warum lockern sich die Darmbarrieren?

Der übermäßige Gebrauch von Antibiotika und Schmerzmitteln (NSAR), eine Ernährung mit verarbeiteten und zuckerhaltigen Lebensmitteln, starker Alkoholkonsum, chronischer Stress und die Störung der Darmflora (der nützlichen Bakterien) sind die Hauptursachen.

Was sind die Symptome?

Neben Magen-Darm-Problemen (Blähungen, Gase, Durchfall) treten chronische Erschöpfung, Brain Fog (Gehirnnebel), Gelenkschmerzen, Hautausschläge und eine unerklärliche Schwächung des Immunsystems auf.

Was ist der Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen?

Das Immunsystem schlägt Alarm, wenn es unverdaute körperfremde Proteine bemerkt, die ins Blut gelangt sind. Dieser ständige Abwehrkampf kann dazu führen, dass das Immunsystem verwirrt wird und den eigenen Körper (Schilddrüse, Gelenke) angreift, was den Boden für Erkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis oder Rheuma bereiten kann.

Wie wird es diagnostiziert?

Es gibt keinen einzelnen, endgültigen Standardtest. Die Beschwerden des Patienten werden ausgewertet. In erforderlichen Fällen können der 'Zonulin'-Proteinwert im Blut oder spezielle Urintests (Lactulose/Mannitol-Test), die die Darmdurchlässigkeit messen, angefordert werden.

Wie wird es behandelt?

Die Grundlage der Behandlung sind nicht Medikamente, sondern die Ernährung (Diät) und die Reparatur (Sanierung) der Darmschleimhaut. Gluten, raffinierter Zucker und verarbeitete Lebensmittel werden vom Speiseplan gestrichen. Die Darmflora wird mithilfe von Knochenbrühe, Probiotika, L-Glutamin und Zinkpräparaten wieder aufgebaut.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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