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Çakırtepe Hastanesi
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Hüftdysplasie / Hüftluxation

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Hüftdysplasie

Eine Hüftdysplasie (GDD) ist eine Entwicklungsstörung im Säuglingsalter, bei der der Gelenkkopf des Oberschenkelknochens nicht richtig in der Gelenkpfanne des Beckens sitzt oder vollständig herausrutscht (Luxation). Wird sie nicht frühzeitig erkannt, führt sie im späteren Alter zu dauerhaftem Hinken und Hüftgelenksarthrose. In unserer Kinderorthopädie wird sie durch routinemäßige Hüft-Ultraschalluntersuchungen in den ersten Lebensmonaten festgestellt und mit einer nicht-operativen Bandagen-Behandlung (z.B. Tübinger Schiene) geheilt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist eine Hüftdysplasie / Hüftluxation?

Es ist ein Zustand, bei dem der kugelförmige Knochen (Oberschenkelkopf), der das Hüftgelenk bildet, bereits im Mutterleib oder kurz nach der Geburt nicht fest in seiner Pfanne (Acetabulum) sitzt, eine Lockerung aufweist oder vollständig heraustritt.

Was sind die Risikofaktoren?

Babys, in deren Familie Hüftdysplasien vorgekommen sind, die im Mutterleib in Beckenendlage (Steißlage) lagen, erstgeborene Mädchen sowie Mehrlingsschwangerschaften (Zwillinge) tragen ein erhöhtes Risiko.

Wie können Eltern dies zu Hause bemerken?

Eine Ungleichheit der Beinlängen des Babys, asymmetrische Hautfalten an den Oberschenkeln und die Unfähigkeit, die Hüften beim Wickeln vollständig zur Seite abzuspreizen (Einschränkung der Abduktion), sind die wichtigsten Warnsignale.

Verursacht das Pucken eine Hüftdysplasie?

Ja. Das straffe Einwickeln des Babys mit gestreckten Beinen (altmodisches, enges Pucken) behindert die natürliche Gelenkentwicklung und begünstigt, dass selbst eine gesunde Hüfte aus ihrer Pfanne rutscht.

Was sollte zur Früherkennung getan werden?

Da die Behandlung in den ersten Lebensmonaten wesentlich einfacher ist, ist es zwingend erforderlich, bei allen Babys – unabhängig davon, ob körperliche Symptome vorliegen – zwischen dem 1. und 2. Lebensmonat einen routinemäßigen Hüft-Ultraschall durchzuführen.

Wie wird die Behandlung durchgeführt?

Wird sie im Frühstadium (erste 6 Monate) diagnostiziert, kann die Hüfte mit einem speziellen Gurtsystem namens 'Pavlik-Bandage' (oder Tübinger Schiene), das die Beine des Babys in der Froschhaltung fixiert, zu 100 % ohne Operation korrigiert werden. Bei Kindern, bei denen die Diagnose erst später gestellt wird, ist ein Gipsverband oder ein chirurgischer Eingriff erforderlich.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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